Erstellt am 10. Juni 2015, 06:21

von Patrick Bauer

Beten ist angesagt: Der „Große“ bangt. Auch wenn viele negative Szenarien zusammenlaufen müssen, könnte der SV Großpetersdorf doch noch absteigen.

Der Widder in Gefahr? Noch ist nichts passiert, auch wenn es der SV Großpetersdorf aus eigener Kraft nicht schaffte, den Ligaerhalt zu sichern. So bleibt für Trainer Sandor Homonnai und seine Mannen die Hoffnung auf Parndorf, Pinkafeld und Buchschachen. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Es war eine Woche zum Vergessen für den SV Großpetersdorf. Erst verlor man, trotz guter Leistung, den Nachtrag gegen den ASK Kohfidisch mit 1:3, um dann ersatzgeschwächt gegen Rudersdorf mit 1:4 unterzugehen. Und weil Güttenbach erst Wiesfleck mit 6:0 von der Wiese fegte und sich am Sonntag auch gegen Heiligenkreuz keine Blöße gab, herrscht nun Bangen beim Traditionsklub.

Hilfe von Parndorf und Pinkafeld erwünscht

Fix ist, dass sehr vieles negativ für die Elf von Trainer Sandor Homonnai verlaufen müsste, um wirklich abzusteigen.

So durfte Parndorf im Relegationsspiel am Dienstag nach Redaktionsschluss gegen Austria Klagenfurt nicht den Sprung in die Erste Liga schaffen (was tatsächlich passierte,

), müsste Pinkafeld auf heimischer Wiese gegen Nachzügler Marz schwächeln und dazu noch Güttenbach in Buchschachen erfolgreich bleiben.

Güttenbacher schauen nur auf sich selbst

Sicher ist aber auch: In der eigenen Hand haben es die Großpetersdorfer nicht mehr, da am Wochenende das spielfreie Wochenende ansteht. „Wir werden uns die Entscheidung erste Reihe fußfrei ansehen“, erklärte Obmann Harald Schneller, der anfügte: „Ich wünsche Parndorf und Pinkafeld alles erdenklich Gute.“ Denn absteigen will beim SV Großpetersdorf niemand.

Im Gegenzug sind die Güttenbacher plötzlich wieder dran und könnten es mit einem Punktgewinn in Buchschachen gar aus eigener Kraft bewältigen. Vor einer Woche noch vollkommen unrealistisch. Obmann Raimund Radakovits erklärte zum Abstiegskampf: „Was die anderen machen, interessiert uns wenig. Wenn wir punkten, kann uns das egal sein.“