Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Bitter für Sebastian Jud. SNOWBOARD / Der Stams-Schüler hatte sich in Saalbach mehr erwartet und schied vorzeitig aus – Bruder Florian ging es besser.

VON DANIEL FENZ

Für den Burgenländischen Skiverband gab es eine Premiere. Mit Florian und Sebastian Jud sowie Matthias Feymann starteten drei Burgenländer beim Europacup in Saalbach.

Ebenso wurden die österreichischen Meisterschaften im Snowboardcross ausgetragen. Deshalb gab sich auch die komplette einheimische Elite in der spektakulären Sportart ein Stelldichein. Neben den österreichischen Stars waren weitere Weltcupfahrer dabei, die damit ein Loch im Rennkalender füllten.

„Harte Konkurrenz also für unsere Jungs“, sagte Christoph Kuh, Snowboard-Referent des Burgenländischen Skiverbandes. Bereits im Training zeigte sich, dass das warme Wetter und der Sonnenschein dem Kurs zusetzten. An manchen Stellen glich der Bewerb mehr einem Surfcontest als einem Snowboardrennen. Sebastian Jud und Matthias Feymann überstanden die Qualifikation nicht ohne Fehler. Sie ließen Zeit liegen und verpassten das Finale der besten 64.

Sehr bitter für den Stams-Schüler, der sich doch mehr erwartet hatte und als 67er scheiterte. Bruder Florian Jud machte es besser. Ein lockerer Qualifikationslauf brachte ihn in die K.o.-Phase. Im ersten Heat überholte er nach dem Start einen Konkurrenten und lag auf Platz zwei. Dicht aneinander schossen die Boardercrosser über den ersten Sprung in die vierte Steilkurve. Bei der Ausfahrt zog der Dritte mit Überspeed wieder an Jud vorbei. Der Südburgenländer lieb zwar bis zum Schluss auf Tuchfühlung. Doch am Ende reichte es nicht für ein Weiterkommen, aber dennoch für Platz sechs

Am Sonntag schaffte es Florian Jud erneut ins Finale, riskierte alles, musste jedoch nach einer Steilkurve und der damit verbundenen Landung im Fangzaun das Rennen aufgeben. Trotzdem: „Flo hat alles richtig gemacht“, analysierte Kuh.

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