Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Buchschachen hat nun alle Trümpfe in der Hand. 1. KLASSE A SÜD / Welgersdorf braucht ein kleines Fußballwunder, um die Stampfel-Elf noch von Platz eins zu stoßen.

Buchschachens Sturmbomber Marek Pasko (l.) erzielte beim 2:1 gegen Jabing beide Tore. Der Tabellenführer geht mit komfortablen fünf Punkten Vorsprung in seine letzten vier Spiele.GYAKY  |  NOEN
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VON MARKUS GYAKY

Vier Spiele hat das Spitzenduo Buchschachen und Welgersdorf noch zu bestreiten. Dabei hat es Buchschachen weiter selbst in der Hand, den Titel zu holen. Das knappe 2:1 gegen Jabing – wo mit Schröck, Glemba und Kratzer drei Ex-Buchschachener am Werk waren   – reichte, um die Führung auf fünf Zähler auszubauen, da Welgersdorf zu Hause gegen Riedlingsdorf eine 3:4-Niederlage hinnehmen musste.

Da Welgersdorf über die Hürde Riedlingsdorf stolperte, muss man nun auf zumindest zwei Ausrutscher des Tabellenführers hoffen. Doch Buchschachens Restprogramm scheint – abgesehen davon, dass man noch drei Auswärtspartien hat – nicht allzu schwer: Bad Tatzmannsdorf (A), Hannersdorf (A), Mariasdorf (H) und Badersdorf (A) sind noch ausständig. Welgersdorf trifft noch auf Jabing (A), Rotenturm (A), Goberling (H) und Wolfau (H). Sektionsleiter Gernot Horvath gibt sich kämpferisch: „Solange wir noch theoretisch eine Chance auf den Meistertitel haben, geben wir nicht auf und hoffen.“ Bei Co-Trainer Michael Halper machte sich nach dem 3:4 gegen Riedlingsdorf Resignation erkennbar: „Die Sache ist gegessen. Wir haben bisher zu viele Punkte liegen gelassen. Auch gegen zehn Riedlingsdorfer muss man gewinnen, wenn man Meister werden will.“

Am Donnerstag greift Welgersdorf jedenfalls nach dem burgenländischen Cupsieg. Beim Finale sind auch Rechnitz, Rohrbach und Gastgeber St. Margarethen vertreten. Sektionsleiter Horvath dazu: „Der Meistertitel wäre schöner, aber auch der Cupsieg würde uns sehr viel bedeuten.“