Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Budget reicht nicht aus. TENNIS / Die Oberwarter hätten zwar an den Aufstiegsspielen zur Staatsliga teilnehmen können. Doch die Staatsliga ist zu teuer.

VON DANIEL FENZ

Die Herren des „Victoria Volksbanken“ UTC Oberwart befinden sich weiterhin auf Erfolgskurs. Trotzdem standen die Aufstiegsspiele in die Österreichische Staatsliga heuer außer Frage, wie Mannschaftsführer Klaus Kojnek bestätigte: „Wir verzichten – wegen Terminkollisionen einiger Spieler, unter anderem wegen der unerklärlichen Einteilung des Österreichischen Tennisverbanden, und aufgrund offener Budgetfragen.“

Zwar wären die Aufstiegsspiele finanziert gewesen, darüber hinaus wäre alles aber wohl zu riskant geworden. „Eine weitere Saison in der Staatsliga hätte unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem übertroffen. Außerdem wären uns wichtige Spieler wie Wolfgang Schranz oder Clemens Weinhandl aufgrund der unerklärlichen Terminansetzung (Anmerkung: beide sind in der Staatsliga 35+ für den Colony Club im Einsatz) nur bedingt zur Verfügung gestanden.“

Oberwarter Zupferd gewann  Österreichischen Meistertitel

Das Oberwarter Zugpferd Clemens Weinhandl holte vorige Woche in Bad Waltersdorf den Österreichischen Meistertitel in der Klasse 35+ ins Burgenland. Nach überzeugenden vier Runden stand ihm im Finale der Niederösterreicher Gallus Haderer gegenüber, dem er zuletzt zweimal unterlag. Weinhandl gewann schließlich nach über drei Stunden mit 3:6, 7:6 und 6:2.

Sehr wohl an den Aufstiegsspielen teilnehmen wird hingegen die Herrenmannschaft in der Klasse 45+. Andreas Kassanits, Willi Kienegger, Franz Holper, Josef Molnar, Richard Kuntner, Alois Leitner und Arno Bundschuh kämpfen um den Gang in die Staatsliga Senioren 45+. Am Samstag, um 11 Uhr, empfängt die Mannschaft den UTC Wolkersdorf, eine Woche später findet ein weiteres Heimspiel gegen den Grazer Tennisclub statt. „Wir wissen nicht genau, was uns erwartet, freuen uns aber auf die kommenden Herausforderungen“, meinte Andreas Kassanits.

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