Erstellt am 12. September 2012, 00:00

Bundesliga ruft. Tennis / Die Ausgangslage könnte für Oberwart nicht besser sein: Mit einem Sieg gegen Klagenfurt wäre der Aufstieg geschafft.

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Von Daniel Fenz

Für die Oberwarter Herren entwickelte sich auf der Tennisanlage des TV Hochwolkersdorf am Samstagnachmittag ein spannendes und hochklassiges Duell. 300 Zuseher – darunter viele Tennis-Freaks aus dem Südburgenland – waren gekommen, um ihre Mannschaft zum Sieg zu peitschen.

Die größte Waffe auf Oberwarts Seite – Wolfgang Schranz – war wie gewohnt siegessicher und auch Christopher Prutsch überzeugte, „obwohl das Match auf der Kippe stand“, sagte Prutsch. Im harten Duell zwischen Oberwarts Radek Kuchynka und Thomas Pichler ging ebenfalls Oberwart als Sieger vom Platz. „Ich war anfangs sehr unsicher, aber konditionell besser“, erklärte Kuchynka. Uwe Hofstädter verlor sein Duell, doch Ladislav Svarc sorgte für einen nicht unbedingt erwarteten Punkt. Svarc hatte mit ATP-Profi Majsadr Lubomir noch eine Rechnung offen. Er war ihm vor zwei Wochen in Deutschland unterlegen.

Noch handelt es sich  

Clemens Weinhandl sorgte für den entscheidenden fünften Punkt im Einzel. Die Doppel waren somit nur mehr Prestigesache, der 7:2-Endstand schnell besiegelt. „Ein vorentscheidender Schritt in Richtung Bundesliga – eine außergewöhnliche Kulisse in Hochwolkersdorf, die Zuseher sorgten für ein Tennisfest“, meinte Mannschaftsführer Klaus Kojnek. Am Samstag um 11 Uhr soll gegen Klagenfurt der Gang in die 2. Bundesliga endgültig fixiert werden. Die Planungen für den Aufstieg dürften schon begonnen haben, trotzdem: „ Die Mannschaft, so wie sie jetzt ist, wäre auch in der Bundesliga konkurrenzfähig. Doch über ‚ungelegte Eier gackert man nicht‘“, schmunzelte Clemens Weinhandl.

Der Oberwarter meinte dazu: „Wenn die Klagenfurter Mannschaft in voller Besetzung kommt, dann können sie uns ordentlich planieren. Mit der Planung für die Bundesliga werden wir uns somit erst nach dem letzten Spiel – sowohl aus Sponsoren- als auch aus Spielersicht – beschäftigen. Zuerst müssen wir aber den Aufstieg schaffen.“Tabelle siehe Seite 64