Erstellt am 13. Mai 2015, 09:13

von Patrick Bauer

Personalsorgen vor dem Südschlager. Vor dem Heimspiel gegen die geretteten Jennersdorfer, hadert Eberaus Neo-Coach Mario Bauer mit den vielen Ausfällen.

Intensive Duelle. In der Hinrunde behielten Patrick Kraller (l.) und Mario Schrammel (r.) vom SV Eberau gegen den UFC Jennersdorf und Joze Benko mit 2:1 die Oberhand. Foto: Patrick Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer

EBERAU - JENNERSDORF, SONNTAG, 17 UHR. Die Lage beim SV Eberau bleibt angespannt, wobei wenigstens der Negativspirale mit dem 1:1 in Deutschkreutz ein Ende gesetzt werden konnte. Im Abstiegskampf hat man weiter eine gute Ausgangsposition inne – dennoch müssen langsam aber sicher positive Ergebnisse folgen.

Knaus warnt: „Angeschlagene Gegner immer gefährlich“

Am Sonntag geht es nun gegen den UFC Jennersdorf, der sich mit dem 2:0 über Klingenbach aller Abstiegssorgen entledigte. In der Bezirkshauptstadt hat man Respekt vor der Elf von Neo-Cheftrainer Mario Bauer.

So meint etwa Coach Helmut Puntigam: „Wir freuen uns wirklich darauf, aber wir sind gewarnt, da Eberau vor allem offensiv eine sehr gute Mannschaft hat.“ Ähnliches berichtet auch Jennersdorfs Sportlicher Leiter Johann Knaus: „Angeschlagene Gegner sind immer gefährlich und die Eberauer haben ein wirklich gutes Team.“

Ärger wegen Golenja: „Es wird Konsequenzen geben“

Eben diese Eberauer kämpfen aber mit enormen Personalproblemen. Neben den Langzeitausfällen von Benjamin Hupfer oder Daniel Kopcsandy kamen nach dem Deutschkreutz-Spiel auch noch Tihamer Lukacs, Rainer Kraller und Niko Golenja hinzu.

Vor allem Letzterer zog sich den Unmut der Vereinsführung zu. Der Außenbahnspieler beleidigte spät den Linienrichter und wurde mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Nicht der erste Vorfall dieser Art.

„In unserer Phase wird jeder Mann gebraucht und da darf so etwas nicht passieren. Es wird Konsequenzen für ihn geben“, sagt Pressesprecher Alfred Ranftl, der den kommenden Gegner wie folgt einschätzt: „Sie befinden sich in einem mentalen Hoch. Bei uns müssen jetzt die jungen Spieler die Kastanien aus dem Feuer holen.“