Pinkafeld , Markt Allhau

Erstellt am 05. Oktober 2016, 03:01

von Patrick Bauer

Homonnai spielt gegen die Vergangenheit. Allhaus Sandor Homonnai kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück. Dabei stürmte er nicht nur für den Traditionsverein, sondern stand diesem auch als Coach vor.

Wird der Trend gestoppt? Zumindest vor haben es die Allhauer Kicker, wo Christoph Monschein, Somen Tchoyi, Stefan Binder und Zoran Lukavecki in Pinkafeld punkten wollen. Fotos: D. Fenz/Bauer  |  D. Fenz/Bauer

PINKAFELD - MARKT ALLHAU, SAMSTAG, 19 UHR.

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Während man sich in der 2. Liga Süd schon einige Male miteinander maß, gibt es dieses Derby nun erstmals auch in der BVZ Burgenlandliga. Und es ist auch irgendwie ein Treffen mit der Vergangenheit, denn 2013 fixierte der SCP ausgerechnet im Allhauer Waldstadion den so lang ersehnten Aufstieg zurück in die höchste Amateurklasse des Landes.

Da war Sandor Homonnai nicht mehr Trainer in Pinkafeld, trug aber dennoch einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg bei. Nun ist er Coach in Allhau und kehrt in seinen Ort, wo er selbst kickte und auch wohnt, zurück.

Das wollte Homonnai aber gar nicht thematisieren, denn viel wichtiger als seine Rückkehr, wären Punkte für den zuletzt strauchelnden Aufsteiger, der den guten Saisonstart nicht bestätigen konnte.

Pinkafelds Michael Oberrisser, der beim 0:1 in Stegersbach gegen Mario Pürrer aber einen schweren Stand hatte, stellt sich am Samstag gegen Allhau. Fotos: D. Fenz/Bauer  |  D. Fenz/Bauer

„Die Pinkafelder sind extrem lauf- und zweikampfstark, tun sich aber schwer, wenn sie das Spiel machen müssen“, so der Allhauer Trainer, der vor allem in der Defensive Verbesserungsbedarf sieht: „Wir brauchen wieder mehr Kompaktheit.“ Als Außenseiter sah Pressesprecher Ewald Musser seine Mannen. Warum erklärte der Verantwortliche so: „Es bleibt für uns in dieser Liga irrsinnig schwer, Punkte zu machen und auch in Pinkafeld hängen die Trauben hoch.“

Zu viel wollten indes die Pinkafelder nicht den Gegner einschätzen. Natürlich wurde dieser beobachtet, wusste man um die Qualitäten der Offensive, die Erfahrenheit, aber auch die Schwächen, die es sicher ebenfalls gibt. Thomas Pratl, Trainer des Traditionsvereins, dazu: „Ich glaube, wir fahren gut, wenn wir nur auf uns schauen und den Fokus nicht zu sehr auf den Gegner ausrichten.“

Dabei kommt Pratl erst kurz vor dem Spiel aus Lissabon zurück, wo in dieser Woche das vorletzte Modul der „High Perfomance Football Coaching“-Ausbildung anstand. „Zum Spiel bin ich aber rechtzeitig da“, so Pratl.

Aktuelle Infos. Die Hausherren müssen auf Dominik Sperl wegen einer Sperre verzichten. Im Gegenzug kehrt Linksverteidiger Stefan Diridl wieder zurück. Mehr Probleme weisen da schon die Allhauer auf, bei denen sich Oliver Grandits einen Kreuzbandriss zuzog und lange fehlen wird. Auch für Stefan Adorjan ist die Hinrunde vorbei. Der UFC wünscht beiden schnelle und gute Genesung.