Erstellt am 07. September 2016, 05:02

von Patrick Bauer

Köpfe nach oben beim SV Oberwart. Trotz der neuerlichen Pleite gegen Eberau gingen beim Traditionsklub die Blicke schon wieder nach vorne.

Da konnte der „Capitano“ noch lachen. Vor dem Anpfiff war Oberwarts Spielführer Christoph Koch noch gut gelaunt. Es dauerte aber nur knapp drei Minuten, ehe die Stimmungslage in die andere Richtung ausschlug. Foto: D. Fenz  |  D. Fenz

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Nachlegen hieß die Devise beim SV Oberwart nach dem 3:0 in Deutschkreutz vor knapp eineinhalb Wochen. Eberau hieß der Gradmesser für das bis dato noch fragile Gebilde beim neu formierten Traditionsklub, der sich über den Sommer anders aufstellte und so eine gute Rolle im Mittelfeld der Liga spielen will.

Das ist weiter möglich, auch wenn man am Freitag schon nach drei Minuten den ersten Rückschlag erhielt und sich von diesem auch nur schwer erfing. Am Ende stand es 1:3 und es spiegelt wohl auch den momentanen Leistungsstand der beiden Vereine ganz gut wider.

„Es wartet weiter sehr viel Arbeit auf uns“, so Trainer Ludwig Tuba, der anfügte: „Positiv ist, dass die Burschen extrem willig sind und ich ihnen auch nur wenig vorwerfen kann.“

Dabei bleiben die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen weiter zu groß, defensiv fehlt, vor allem bei Standards, oft die richtige Zuordnung und offensiv lässt man zu vieles liegen. Tuba: „Es gehören weiter noch viele Dinge verändert, aber es lässt niemand den Kopf hängen, sondern wir analysieren das gut und wir wissen, wo Handlungsbedarf besteht. Wir werden uns auch sukzessive verbessern.“ Hoffentlich schon in Horitschon, wie auch der „Chef“ betonte: „Wir sind gewappnet und wollen zumindest punkten.“