Pinkafeld

Erstellt am 27. Juli 2016, 02:46

von Patrick Bauer

Pinkafeld oder: Jugend forscht. Der SC Pinkafeld wird die kommende Saison wieder mit einer extrem jungen Elf bestreiten. Das war schon beim BFV-Cupduell gegen Oberloisdorf mehr als nur sichtbar.

Einer für die Startelf? Julian Knapp beißt sich im Kader des SC Pinkafeld immer mehr fest. Der junge Mittelfeldspieler ist dabei aber nur einer von vielen, die Thomas Pratl derzeit fördert. Foto: Bauer  |  BVZ

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Der erste Schritt ist gemacht: Mit einem 6:0-Auswärtssieg in Oberloisdorf zog der Traditionsklub aus Pinkafeld in die zweite Runde ein und wird dort nun auf heimischer Anlage den Regionalligisten aus Ritzing empfangen.

Eine Woche vor dem Start der (fast) perfekte Gegner, um den Meisterschafts-Ernstfall zu proben. Das sah auch Cheftrainer Thomas Pratl so: „Ich hoffe, dass sie mit der stärksten Elf kommen, aber es ist schwer zu sagen, wie ernst sie den Cup wirklich nehmen.“

„Einzig Plank haut den Schnitt immer rauf“

Sehr zufrieden zeigte sich der Jung-Coach mit dem bisherigen Stand der Vorbereitung. Natürlich gäbe es immer wieder Dinge zu verbessern, aber prinzipiell sei man auf dem „richtigen Weg“, wie es Pratl ausdrückte, der mit seinem Funktionärsteam die sowieso schon junge Elf über den Sommer noch einmal verjüngte. So standen in Oberloisdorf nach Seitenwechsel nur zwei Kicker auf dem Platz, die über 20 Jahre sind.

Christian Plank zählt mit 30 Jahren schon zu den Routiniers, während Florian Prochazka erst knapp über 20 ist. „Einzig Plank haut den Schnitt immer rauf“, schmunzelte der Coach, der ernsthaft weiter sprach: „Für unseren sehr geringen Altersdurchschnitt war der Auftritt schon sehr in Ordnung. Wichtig war, dass die Burschen sehen, dass sie auch ein Pflichtspiel erfolgreich bestreiten können.“

Apropos Jugend forscht: Natürlich erwartet man nun in Kürze die Rückkehr von Kapitän Dominik Luif, der zuletzt mit der U23 testete und große Fortschritte macht. Ganz ohne die nötige Routine geht es eben auch nicht, dass weiß auch Pratl, der seine Jungs dosiert an die Kampfmannschaftsaufgaben heranführt.

In dieser Woche wird nun normal trainiert, um auch den Meisterschaftsrhythmus schon zu simulieren. „Wir sind physisch auf einem guten Weg und können 90 Minuten Gas geben.“ Das war in Pinkafeld aber in den letzten Jahren nur sehr selten ein Problem.