Erstellt am 08. April 2015, 09:27

von Patrick Bauer

Pratl zum Abstiegskampf: „Wir kriegen das sicher hin“. Trotz der 0:2-Niederlage in Forchtenstein bleiben die Verantwortlichen des SC Pinkafeld weiter optimistisch.

Immer aktiv. Pinkafelds Cheftrainer Thomas Pratl lebt seinen Kickern Enthusiasmus und Leidenschaft an der Seitenlinie vor. Dabei will der junge Pinkafelder druckvolles Pressing, auch im gegnerischen Angriffsdrittel sehen, um dem Gegner keinen Platz zu bieten. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Eigentlich war es die erwartete Pleite. Zu groß war der personelle Aderlass mit dem Fehlen von Peter Toth, Dominik Luif, Josef Balla oder Markus Schrammel in Forchtenstein.

Eine besondere Situation für Cheftrainer Thomas Pratl, der alleine seine Viererkette gegenüber der Vorwoche auf drei der vier Positionen umstellen musste. Dabei machten es die „Ersatzmänner“ rund um Thomas Tiefengraber, Stefan Bundschuh und Michael Pahr mehr als gut und hielten sich schadlos.

Coach strich die eigenen Stärken heraus

„Sie haben einen super Job erledigt“, meinte Pratl am Sonntag. Bitter war einzig, dass alle gerade im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten ausfielen. Das machte der junge Coach aber unter der Woche gar nicht zum Thema. Viel mehr strich er die eigenen Stärken heraus: „Wir sind der SC Pinkafeld, egal wer spielt. Das hat man vor der Pause auch gesehen.“

Am Wochenende kommt mit Wimpassing ein richtiges Kaliber zum Traditionsklub. Dabei fällt Dominik Weiss aus – im Gegenzug kommen aber Toth, Luif und Balla zurück und auch bei Schrammel sieht es nicht schlecht aus. Ein Sieg wäre ungemein wichtig, aber selbst wenn es nicht klappen sollte, erklärt Pratl: „Wir kriegen das sicher hin. Wir werden die noch nötigen Punkte für den Ligaerhalt holen.“ Sein Wort in Gottes Ohr.