Erstellt am 29. Oktober 2014, 10:53

von Patrick Bauer

Portschy: „Die sind überall toll besetzt“. Mit einigen Personalsorgen reist der SV Oberwart am Sonntagnachmittag zum Aufsteiger aus Wimpassing.

Startelfchancen? Philipp Penzinger könnte (v.) in Wimpassing in die erste Elf rücken, da beim SV Oberwart einige Kicker auszufallen drohen.  |  NOEN, Patrick Bauer
Natürlich hatte man sich beim SV Oberwart vorgenommen, das Heimspiel gegen Forchtenstein siegreich zu bestreiten. Einige Umstände verhinderten dieses Unterfangen, aber der Traditionsklub befindet sich nach dem 1:1 sicher in keiner „Krise“. Dazu ist die Bilanz der letzten Wochen einfach zu gut.

„Egal, was die Tabelle sagt: Wir können nur überraschen“

17 von 21 möglichen Punkten ergatterte man aus den sieben letzten Begegnungen. Eine tolle Bilanz, die hoffentlich auch nach dem Spiel in Wimpassing am Sonntag noch Bestand hat.

Dass es sehr schwer wird, ist den Verantwortlichen durchaus bewusst. Der Aufsteiger aus dem Norden hat auf vielen Positionen namhafte Kicker, die teilweise auch schon höher agierten.

Gerade deshalb warnt Oberwarts Trainer Mario Portschy: „Die sind auf allen Positionen toll besetzt. Egal, was die Tabelle derzeit sagt, wir können nur überraschen. Wimpassing wird am Ende ganz vorne mitreden.“

„Puschl, Penzinger und Bauer sind sowieso gefordert“

Man sieht sich auch als Außenseiter, weil die Personallage sehr angespannt ist. So sah etwa Mario Kis eine total unnötige Gelbe Karte, die ihm nun eine Sperre einbringt. Auch Coskun Akdag fehlt mit seiner fünften Gelben. Fraglich sind unterdessen Marc Farkas und Florian Glösl – Robert Gamperl fehlt weiterhin.

„Matthias Puschl, Philipp Penzinger und Maxi Bauer sind sowieso gefordert“, so Portschy, der wohl auch U23-Kapitän Lukacs Bencsics in den Kader berufen wird: „Der haut sich rein und hat eine sehr gute Einstellung.“

Minimum 25 Punkte setzten sich Mannschaft und Trainerteam bis zur Winterpause als Ziel. Das ist möglich. Dann steht einiges auf dem Prüfstand. Portschy, der einen Vertrag bis Ende November besitzt: „Wir werden sehen, wie es dann weitergeht.“