Erstellt am 31. August 2016, 04:07

von Patrick Bauer

Tuba vor Südschlager: „Wir gehen zuversichtlich rein“. Die Derbywochen gehen weiter. So empfängt der SV Oberwart am Freitag den amtierenden Meister aus Eberau.

Ein Kicker, auf den es ankommen wird. Kann Hanno Wagner mit Christoph Kienzl wieder die Fäden im Eberauer Mittelfeld ziehen? Foto: Bauer  |  Patrick Bauer

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OBERWART - EBERAU, FREITAG, 19.30 UHR. Es war ein gutes Wochenende für Anhänger des SV Oberwart und dem SV Eberau. Letztere kamen im vergangenen Jahr sowieso kaum aus dem Feiern heraus, denn nach der Winterkrone, holten sich Patrick Kraller und Kollegen am Ende gar die Meisterschale ab.

Anders sah es da schon in Oberwart aus, die sich im Frühjahr in der Regionalliga zwar nach Kräften wehrten, aber dann doch den Gang nach unten antreten mussten. Im Sommer wurde alles auf neu gestellt und auch wenn sich der Start als steinig erwies, gab es zuletzt das erste Erfolgserlebnis.

Ein Kicker, auf den es ankommen wird. Legt Oberwarts Imre Domokos nach zuletzt zwei Treffern nach? Foto: Bauer  |  Bauer

„Umsonst sind sie sicher nicht Meister geworden. Das ist eine eingespielte Truppe“, sagte Oberwarts Trainer Ludwig Tuba und fügte an: „Das wird ein heiß umkämpftes Derby, aber nach dem Sieg in Deutschkreutz gehen wir sehr zuversichtlich rein.“

Wie auch die Eberauer, die die Favoritenrolle zwar in die Bezirkshauptstadt schieben, aber dennoch einiges vor haben. Pressesprecher Alfred Ranftl: „Oberwart wird gegen uns immer der Favorit sein. Wir haben sehr viel Respekt, aber das haben sie vor uns wohl auch.“

Personell können die Hausherren aus dem Vollen schöpfen, während man in Eberau auf die Rückkehr von Josip Gegic hoffte.