Erstellt am 27. April 2016, 04:54

von Patrick Bauer

„Dann wären wir fast schon durch“. Freitagabend: Großpetersdorf gegen Güssing, oder zwei Traditionsklubs gegen den Abstieg mit Vorteilen für den GSV.

Konträre Vorzeichen. Während Großpetersdorf beim 1:4 in Kaltenbrunn ein Erfolgserlebnis verwehrt blieb, gewann der SV Güssing (Foto) trotz 0:3-Rückstand noch mit 5:3 gegen Heiligenbrunn.  |  NOEN, zvg

Die Situation beim SV Großpetersdorf bleibt weiter angespannt. Daran ist nicht zu rütteln, denn auch gegen Kaltenbrunn, einen Mitkonkurrenten im unteren Drittel der Tabelle, gab es beim 1:4 nichts zu holen.

So überholte nun gar der ASK Oberdorf den SVG, der vor dem Duell mit Güssing am Freitagabend gleich mit drei schwerwiegenden Ausfällen zu kämpfen hat. So werden Jürgen Taus, Patrick Pieler und Markus Strohriegel aufgrund von Sperren sicher nicht mitwirken können.

„Es sieht nicht gut aus“, haderte auch Obmann Harald Schneller, um anzufügen: „Von der Papierform wird das für uns ganz, ganz schwierig, aber irgendwie müssen wir den negativen Lauf loswerden. Am besten ganz schnell.“

In Güssing wollte man die Personalsituation des Gegners gar nicht ansprechen. „Wir halten dieses Thema raus“, so der Vorstand Sport Hannes Winkelbauer. Der Matchball liegt aber ganz klar bei seinen Kickern vom GSV, die sich bei einem neuerlichen Erfolg erst einmal Luft verschafft hätten. Winkelbauer ging sogar noch weiter: „Ich glaube, dass wir dann schon fast durch wären. Wir müssen den Schwung mitnehmen und dieses 5:3 muss jetzt Kräfte freisetzen.“