Erstellt am 26. November 2014, 11:27

von Patrick Bauer

Das Trainerbeben!. Neue Übungsleiter in Stuben, Großpetersdorf und Wiesfleck und auch in Markt Allhau muss jetzt gehandelt werden.

Geht. Bernhard Müller ist nur mehr Ex-Trainer des SV Stuben. Er verließ den Verein in der Vorwoche.  |  NOEN, BVZ

Turbulenter kann eine Woche kaum mehr verlaufen. Das Trainerkarussell in der 2. Liga Süd drehte sich – und zwar gewaltig. Die Schauplätze im BVZ-Überblick.

  • Schauplatz Großpetersdorf: Lange hielt man beim Traditionsklub an Trainer Michael Horvath fest. Bis zur letzten Woche, als man sich entschied, einen Wechsel vorzunehmen. Sandor Homonnai, in der Hinrunde noch in Wiesfleck tätig, Meistertrainer in Pinkafeld und Erfolgscoach früherer Jahre in Großpetersdorf, übernimmt ab Jänner. Obmann Harald Schneller: „Wir werden zwei ungarische Legionäre holen und dieses Paket ist sehr vielversprechend. Schade ist es ums alte Trainerteam, die beide mit dem Verein verwurzelt sind.“

  • Schauplatz Markt Allhau und Stuben: Zu einer ungewöhnlichen Trainerrochade kam es bei diesen beiden Klubs. Robert Horvath wurde in Allhau nach einer Vorstandssitzung in der Vorwoche von seinen Ämtern enthoben. Nur wenige Tage später heuerte er in Stuben an. „Im Vorstand waren sich nicht alle einig“, so Allhaus Sektionsleiter Ewald Musser, der anfügt: „Eine turbulente Woche. Wir müssen jetzt etwas anderes versuchen.“

    Der Wechsel von Horvath kam unterdessen nur zustande, weil Stubens Trainer Bernhard Müller sein Amt niederlegte. Dieser sagt zur BVZ: „Es sind Dinge passiert, die ich mit meiner Person nicht vereinbaren kann“, so Müller, der fehlendes Vertrauen vom Vorstand als Abwanderungsgrund angab. Das sah Stubens Obmann Konrad Renner anders: „Ich möchte mich bei Bernhard bedanken. Generell glauben wir aber schon, dass aufgrund der Qualität und Quantität im Kader mehr möglich gewesen wäre.“

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    Schauplatz Wiesfleck: Wesentlich ruhiger als bei den drei vorangegangenen Vereinen verlief die Woche in Wiesfleck. Diese gaben nur bekannt, dass der ehemalige Unterschützener Aufstiegstrainer Zeljko Domjanic ab Jänner übernimmt und dann auch drei neue Legionäre mitnimmt.