Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

„Das war viel zu wenig“. 2. LIGA SÜD / Rudersdorfs Leistung gegen Bocksdorf war nicht gut. Vor allem die Legionäre waren enttäuschend.

Leistungsträger? In den vergangenen Wochen lief Rudersdorfs Balasz Szabo (v.) seiner Form ein wenig hinterher.PATRICK BAUER  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Für Rudersdorf kommt es in den nächsten drei Wochen knüppeldick. Zuerst empfängt man zu Hause Stuben, dann reist man nach Jennersdorf, ehe man auf heimischem Boden auf Pinkafeld trifft. „Jetzt kommen ganz schwere Brocken“, weiß auch Rudersdorfs Sportlicher Leiter, der sich noch über das 0:2 in Bocksdorf ärgert: „Mit einem Sieg in Bocksdorf hätten wir uns ein bisschen befreien können.“

Zu diesem ungünstigen Zeitpunkt nehmen sich auch die beiden Legionäre Balasz Szabo und Imre Jeger immer wieder Auszeiten. Pumm dazu: „Die Gegner wissen natürlich, dass in unserem Spiel sehr vieles von den Legionären abhängt. Aber diesmal war es viel zu wenig. Es geht eben nicht immer leicht.“

Dem Sportlichen Leiter gefiel auch die Körpersprache nicht. Zum Beispiel als Imre Jeger in der ersten Halbzeit nach einer strittigen Situation keinen Elfmeter zugesprochen bekam. Pumm: „So lupenrein war er nicht und Jeger hat danach nur mehr gehadert.“ Wie man mit den beiden Spielern umgehen wird? „Wir werden Klartext mit ihnen reden und ihnen ein wenig in den Allerwertesten treten“, kündigt Pumm an, „sie sind unsere Leistungsträger und sind sehr inkonstant. Es muss jetzt in die andere Richtung gehen.“