Erstellt am 19. August 2015, 05:37

von Daniel Fenz

Das „Werkl“ muss zu laufen beginnen. Stinatz hat es einfach nicht leicht. Schon jetzt steckt man im Abstiegskampf. Dieser muss angenommen werden.

Im Kreuzfeuer der Kritik. Besonders mit der Leistung von Mittelfeldspieler Önder Kahraman (l.) ist Sektionsleiter Viktor Kirisits nicht zufrieden. Foto: D. Fenz  |  NOEN, D. Fenz

In den letzten Jahren hatte der ASKÖ Stinatz mit einigen Problemen zu kämpfen. Natürlich die angespannte finanzielle Situation und zum anderen auch der Abstiegskampf, der nun schon im dritten Jahr in Folge in Stinatz Einzug hält.

Zweimal wurde dieser nicht positiv bewältigt. Das soll nun anders werden. Vor allem die Legionäre werden dabei in die Pflicht genommen.

„Es wird am Platz immer nur diskutiert, aber vergessen, Fußball zu spielen. Ich vermisse die Intensität, sowohl beim Training, als auch im Spiel“, erklärte Sektionsleiter Viktor Kirisits.

Sektionsleiter hadert mit den Legionären

Dabei sollen diese als Führungsfiguren für die Jugend fungieren. Das passierte bis dato nicht wie gewünscht. Kirisits weiter: „Wenn unsere Jungen nicht immer ihre Leistung erbringen, ist das nicht so schlimm. Ich habe eher mit den Legionären, außer mit Tormann Gabor Nemesi, Probleme. Ich habe sie geholt, damit sie unsere Jungen führen.“

Dabei steht gar im Raum, sich von einigen Spielern vorzeitig zu trennen und ganz auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. So weit ist es noch nicht, aber eine Besserung muss schnell her. Am besten schon beim nächsten Spiel in Grafenschachen (Sonntag, 17 Uhr).

Dabei würde man schon jeden Punkt dankend annehmen. „Einen Sieg zu fordern, ist schwierig. Aber verlieren verboten ist angesagt. Und der erste Zähler der laufenden Meisterschaft wäre notwendig, damit die Jungen in unserem Team wieder Selbstvertrauen tanken würden.“