Erstellt am 03. August 2011, 00:00

Dem Schlagerspiel ging ein Termin-Streit voraus. VERSCHOBEN / Das Spitzenspiel der 1. Runde zwischen Neuberg und Stinatz wurde auf den 15. August verlegt.

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VON ANDREAS KOLLER

NEUBERG - STINATZ, MONTAG, 15. AUGUST, 17 UHR: Der große Titelfavorit Neuberg kann (beziehungsweise muss) eine weitere Vorbereitungswoche anhängen. Das Spiel der 1. Runde gegen den ASKÖ Stinatz wurde verschoben, weil die Stinatzer am Samstag im ÖFB-Samsung-Cup im Einsatz sind (siehe rechte Seite). Nach langem Hin und Her bestimmten die beiden Vereine nun Montag, den 15. August, als neuen Austragungstermin.

Ganz reibungslos verlief der Einigungsprozess nicht. Neuberg wollte, wie bei der Ligasitzung eigentlich auch vereinbart worden ist, einen Ersatztermin am 8. oder 9. August heranziehen, also gleich kommenden Dienstag oder Mittwoch spielen. Für Stinatz hätte das jedoch eine englische Woche mit drei Spielen innerhalb einer Woche bedeutet. Das wäre zu viel Belastung. Wir sind keine Profimannschaft, unsere Spieler sind auch berufstätig, nennt Stinatz-Manager Andreas Stipsits den Grund für die Ablehnung dieses Spieltermins.

Martin Konrad: Halbwegs  vernünftige Lösung

 

Bei Neubergs Trainer Andreas Konrad hält sich das Verständnis dafür in Grenzen: Stinatz will es sich richten. Zuerst wollten sie sogar erst am 26. Oktober spielen. Dass Neuberg schlussendlich dem 15. August zugestimmt hat, erklärt Obmann Martin Konrad so: Der Termin ist eine halbwegs vernünftige Lösung. Die Regenerationszeit ist für beide Mannschaften gleich lange, weil beide am Samstag davor im Einsatz sind. Wir hätten zwar lieber gleich nächste Woche gespielt, was wir auch erzwingen hätten können, aber so ist es doch eine sportlich korrekte Lösung. Hin und wieder muss man auch Rücksicht nehmen.

Rücksicht dürfen die Stinatzer übernächste Woche auf dem grünen Rasen aber nicht erwarten, hat Neuberg doch den Meistertitel ins Visier genommen. Stinatz ist natürlich eine ganz schwierige Aufgabe. Sie haben durch die tolle Frühjahrssaison und die Cup-Erfolge sehr viel Selbstvertrauen getankt, sagt Obmann Martin Konrad, aber daheim sind wir sicherlich der Favorit. Das sieht auch sein Bruder Andreas ähnlich: Stinatz ist eine sehr starke, gut eingespielte Mannschaft. Trotzdem schätze ich uns stärker ein.