Erstellt am 16. Dezember 2015, 09:04

von Patrick Bauer

Der "verlorene" Sohn kehrt heim. David Hagenauer, lange Jahre Kapitän in Stegersbach, wechselt zurück nach Buchschachen - dort, wo einst alles begann.

Wie die Zeit vergeht. Mittlerweile vergingen fast acht Jahre, als David Hagenauer letztmals für seinen Stammverein aus Buchschachen auflief. Zuletzt war das im Frühjahr 2008 der Fall, als der SC, wie heute, in der 2. Liga agierte. Jetzt folgte die Rückkehr des Defensivmannes, der in Stegersbach Regionalliga kickte und zum Führungsspieler heranreifte.  |  NOEN

Es sind noch kleine Details zu klären, aber es riecht nach einem "Sensations-Comeback": David Hagenauer, der aus Buchschachen stammt, sich dort erste Sporen verdiente und danach über Stinatz Richtung Stegersbach in die Ostliga wechselte, kehrt aller Voraussicht nach zu seinem Stammverein zurück.

Aus Stegersbach meinte Trainer Christian Graf dazu: „Ganz fix ist es aber noch nicht.“ Tendenz? Der Wechsel findet statt, denn einem verdienten Spieler, der gute Gründe für einen Transfer – Hausbau, Arbeit, etc. – findet, werden keine Steine in den Weg gelegt.

Buchschachens Trainer Ludwig Tuba war am Sonntagnachmittag voller Euphorie: „Ich habe mit diesem Transfer so eine Freude – Wahnsinn.“ Dabei gilt Hagenauer als „Ziehsohn“ von Tuba, denn der Coach ermöglichte ihm als Jungspund erste Einsätze in der Kampfmannschaft und nahm ihn dann gleich nach Stinatz mit.

„Ich habe immer unglaublich viel von ihm gehalten“, so Tuba, der anfügte: „Wir dürfen natürlich keine Wunderdinge erwarten, aber wir alle kennen seine Qualitäten. David ist einer, der sich mit nichts zufrieden gibt und ich mag solche Typen ungemein.“

Sofern der Transfer letztendlich zustande kommt, wäre das Transferprogramm beinahe abgeschlossen. Den Buchschachenern fehlt nur noch ein Tormann, der Druck auf den jungen Lukas Goger ausübt. „Da sind wir dran.“