Erstellt am 30. September 2015, 10:38

von Patrick Bauer

Deutsch Kaltenbrunns Sitzwohl: „Zurzeit ist der Wurm drin“. Der SV Deutsch Kaltenbrunn sucht weiter nach seiner Form. Die 1:2-Heimniederlage gegen Stuben missfiel dem Trainer.

Was ist nur mit Kaltenbrunn los? Jochen Hafner (l.), über viele Jahre ein Top-Kicker im Südburgenland, und seine Kollegen haderten nach dem 1:2 gegen Stuben mit der ganzen Welt - und auch mit Schiri Niculin Fir. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

Mittlerweile beträgt der Abstand zum Spitzenduo zehn Punkte. Zehn Punkte, die das aktuelle Leistungsvermögen des SV Deutsch Kaltenbrunn widerspiegelt.

Dabei wurde man von den Cheftrainern der 2. Liga Süd bei der alljährlichen BVZ-Umfrage gar als Titelkandidat Nummer eins eingestuft – was Trainer Martin Sitzwohl aber als nicht ganz realistisch einstufte – davon ist aber nichts zu sehen. Man sucht nach seinem wahren Leistungsvermögen und hinkt den Erwartungen hinterher.

„Vieles ist ein bisschen auf Zufall aufgebaut“

„Zurzeit ist der Wurm drin“, so der Coach, der mit dem Auftreten seiner Mannen am Samstagnachmittag nicht zufrieden war. Die Gäste verteidigten geschickt, überließen weite Teile des Spielfeldes den Hausherren, die mit dem Ballbesitz nichts anzufangen wussten.

Sitzwohl: „Wir kreieren zu wenige Möglichkeiten und vieles ist ein bisschen auf Zufall aufgebaut. Zudem geht kaum einer an die Leistungsgrenze und unsere Fehler in der Defensive dürfen einfach nicht passieren.“

So war es ein Stellungsfehler nach einer Ecke, die den Stubenern den Ausgleich ermöglichte und beim entscheidenden 1:2 hatte man einen Freistoß an der Mittellinie, der verschenkt wurde und der schnelle Konter zu einem Gegentreffer führte.

„Es ist sehr schwierig“, erklärte Sitzwohl, auf dessen Mannen nun die Auswärtsaufgabe in Schlaining wartet. „Vielleicht kommt uns dieser Gegner gerade recht und wir können ein wenig befreiter aufspielen. Sie sind stärker als wir einzuschätzen, aber sicher nicht unschlagbar.“