Erstellt am 23. Dezember 2015, 02:53

von Daniel Fenz

Devise: Bestätigung und Rehabilitation. Oberwart ist nach dem 89:68 in Kapfenberg hungrig, Güssing will nach dem Europe Cup-Sieg die Graz-Pleite ausmerzen.

Dane Watts  |  NOEN, Archiv/Pekovics

BUNDESLIGA

KAPFENBERG - GUNNERS 68:89. Einen überraschenden Sieg feierten die Oberwarter in der Steiermark. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen kehrten die Gunners wieder zurück auf die Siegesstraße – und machten sich damit selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Am Sonntag hat Oberwart daheim die Chance, diese Leistung zu bestätigen. Dann findet nämlich das Rückspiel gegen die Obersteirer statt. Headcoach Chris Chougaz: „Wir sind wieder da. Ich widme den Sieg Benjamin Blazevic und wünsche ihm rasche Genesung.“

GRAZ - GÜSSING 69:67. Nach dem Heimerfolg unter der Woche zu Hause gegen Laranca, setzte es in der Bundesliga beim Schlusslicht eine knappe Auswärtsniederlage. Die Südburgenländer starteten in der Steiermark ersatzgeschwächt ins Spiel. Thomas Klepeisz und Bradford Burgess standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Trotzdem erwischten die Knights den besseren Start. Es schien eine knappe Partie zu werden, 13 Sekunden vor Ende des Spiels glich Lacy DaVone durch einen Dreier aus. Dann kam der Auftritt von Boban Tomic, der den Siegeskorb für die Grazer erzielte. Es war übrigens der zweite Sieg gegen den amtierenden Meister aus Güssing.

EUROPE CUP

KNIGHTS - LARANCA 68:60. Ohne Davonte Lacy, der wegen Magendarmproblemen nicht eingesetzt werden konnte, boten die Südburgenländer in ihrer Halle über 40 Minuten eine sehr disziplinierte Leistung. Die Mannschaft von Headcoach Matthias Zollner dominierte mit großer Konsequenz das Inside-Spiel.

Die Knights gewannen das Duell unter den Brettern klar und machten überragende 50 Punkte unter dem Korb. Ganz stark war auch die nahezu perfekte Defensive gegen Larnaca-Hüne Primoz Brezec, der nur zwölf Punkte – sonst im Schnitt 20,2 –  erzielte.

Maßgeblich für den Erfolg war diesmal Dane Watts. Der US-Legionär sorgte beim Stand von 48:59 mit sieben Punkten am Stück für die Wende. Er war mit 19 Punkten der beste Werfer seiner Mannschaft und holte sich neun Rebounds.

Matthias Zollner war zufrieden. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Dass wir das ganze Spiel hindurch unbändig gekämpft haben, hat sich im letzten Viertel bezahlt gemacht. Ich bin unglaublich stolz, wie gut wir als Team die individuellen Stärken des Gegners verteidigten.“