Erstellt am 06. April 2016, 03:34

von Patrick Bauer

Die Angst geht um!. Oberdorf bangt, Großpetersdorf auch. Zwei nominell „Große“ der Liga haben weiter einen schweren Stand in der Liga.

Und dann bekommt alles eine Eigendynamik. Der ASK Oberdorf erlitt auf heimischer Wiese gegen Stuben beim 2:3 einen neuerlichen Rückschlag, wobei die Einstellung sicher stimmte. Klar ist: Man kämpft um die Zugehörigkeit der Liga. Fotos: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Während der SV Kukmirn mit Siebenmeilenstiefel durch die Liga marschiert und einen schier uneinholbaren Rückstand zur Winterpause quasi schon wettmachte, Güttenbach zwar beständig, aber nicht ganz konstant genug punktet und Oberschützen einen hervorragenden Rückrundenstart hinlegte, zeigt sich die Ausgangslage beim ASK Oberdorf und beim SV Großpetersdorf fast konträr. Beide taumeln der 1. Klasse entgegen und wollen dieser, wie alle anderen auch, entgehen.

Den Oberdorfern muss man zugutehalten, dass beim 2:3 gegen Stuben etliche Stammkräfte fehlten und der Auftritt so in Ordnung war. Dennoch waren die Erwartungen im Winter, als man Filip Petak und Ivan Risonjic – zwei Stützen des letztjährigen Vizemeistertitels – zurückholte, viel größer.

Jetzt geht es nach Rudersdorf, die zuletzt vier Mal in Serie siegten und Trainer Georg Novak hoffte einzig auf ein Ende der Verletztenmisere: „Natürlich hängen die Trauben dort hoch, aber wir müssen punkten, egal wann und wo und egal gegen wen.“

Noch bescheidener läuft es in Großpetersdorf. Kein Sieg im Jahr 2016 stehe auf der Habenseite und nach dem späten 2:3 gegen Schlaining auch moralisch angeknackst. Wie soll es weitergehen?

Obmann Harald Schneller appellierte ans Zusammengehörigkeitsgefühl: „Alle müssen noch enger zusammenrücken und Farbe bekennen, aber es sind auch alle gefordert. Klar ist aber auch, dass man, wenn man keine Punkte macht, in der Liga nichts zu suchen hat.“ Eine 2. Liga ohne Großpetersdorf? Gab es schon, aber irgendwie doch unvorstellbar, oder?