Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Die einzig offene Stelle bleibt Madl. 2. Liga Süd / Nach dem Meistertitel ist vor der Personalplanung. Dabei ist man beim SC Pinkafeld in dieser Frage schon sehr weit.

Geschafft. Die Pinkafelder Urgesteine Dominik Luif und Andreas »Jure« Neubauer (v.l.) nach dem Sieg über Markt Allhau. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

„Nie mehr 2. Liga, nie mehr, nie mehr“, sang der Fanklub des SC Pinkafeld am vergangenen Mittwoch, als Dominik Weiss das 2:0 besorgte und der Aufstieg endgültig fix war. Was dann folgte, waren Jubelszenen, die seinesgleichen suchten. Natürlich durfte die Sektdusche nicht fehlen und auch die obligatorische „Humba“, angestimmt von Benjamin Posch, war mit dabei.

Seine Mannschaft alleine feiern ließ dabei Neu-Trainer Andreas Konrad, der sich sehr zurück hielt, vermutlich auch aus Respekt vor Ex-Trainer Sandor Homonnai, der wohl den größten Anteil am Aufstieg hat. Langsam aber sicher kommt nun auch in die Kaderplanung Bewegung rein. Mit den meisten Spielern aus dem Aufstiegskader wurde Einigkeit erzielt. Einzig hinter Mittelfeldmotor Tobias Madl steht noch ein Fragezeichen.

Grill: „Wir wollen Madl unbedingt halten“

„Wir werden generell am Kader nicht wirklich viel ändern. Es geht eigentlich nur noch um Madl. Da wissen wir noch nicht, wie er sich entscheiden wird. Wir wollen aber unbedingt mit ihm verlängern“, sagt der Sportliche Leiter Alois Grill. Ein Abgang des torgefährlichen Ausnahmekönners ist aber weiter ein Thema.

Vor allem Mannschaften aus dem Wiener Raum sind weiter stark interessiert an Madl. Noch ist das letzte Wort aber nicht gesprochen.

Am kommenden Samstag folgt nun das letzte Heimspiel gegen Großpetersdorf. Grill: „Zur Meisterfeier wollen wir einen Sieg, damit wir auch anständig feiern können.“