Erstellt am 28. Dezember 2011, 00:00

Die Erfolgskurve steigt. SNOWBOARD / Die Sulzerin Julia Dujmovits gab wieder ihr Bestes. Bei den Läufen in Italien fuhr sie auf die Ränge vier und neun.

VON DANIEL FENZ

Nach ihrem neunten Rang in der Vorwoche im Parallel-Riesentorlauf (die BVZ berichtete), folgte für Südburgenlands Snowboard-Queen Julia Dujmovits der vierte Platz im Parallel-Slalom in Carezza (Italien).

„Ich habe mein Bestes gegeben und gezeigt, dass ich auch im Slalom ganz vorne dabei bin“, freute sich Julia Dujmovits.

Die letzten Wochen waren für Österreichs beste Snowboarderin anstrengend. Von Sulz (240 Meter Seehöhe) ging es auf ins Höhentrainingslager nach Crested Butte in Colorado (2.708 Meter Seehöhe). Nach dem Intensiv-Training folgte ein Stopp im Weltcup-Ort Telluride (2.600 Meter Seehöhe), wo sie im Parallel-Riesentorlauf mit Rang eins zum Höhenflug ansetzte. Dieser fand bei den Weltcup-Rennen in Italien mit Rang neun seine Fortsetzung.

Julia Dujmovits: „Ich gehe  locker in meine Rennen“

Dujmovits: „Ich war die Schnellste in den Vorläufen. Ohne den dummen Fehler im ersten Lauf im Finale hätte ich das Rennen easy nach Hause gefahren.“ Danach folgte Rang vier im Parallel-Slalom. „Ich hatte zwei perfekte Heats. Im letzten Lauf musste ich aber meinem aggressiven Fahrstil Tribut zollen. Mir ist schlicht und einfach die Kraft ausgegangen.“ Ihr Erfolgs-Rezept lautet einfach: „Ich gehe locker in die Rennen, habe Spaß im Schnee und tue einfach das, was ich kann, schnell Snowboard fahren.“

Nachdem die Südburgenländerin ihre Weihnachtsferien nur kurz im Südburgenland genoss – das Board wurde in die Garage verfrachtet – sticht dieses bereits heute beim Trainingscamp am Jauerling in Schnee. Denn dort trainiert Julia Dujmovits für den am 13. Jänner bevorstehenden Nacht-Paralellslalom.

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