Erstellt am 02. April 2014, 08:37

von Patrick Bauer

„Die Fixpunkte sind nicht zu ersetzen“. Angespannt / 0:3 in Forchtenstein, 0:4 gegen Marz und Ausfälle im Kader — der Güssinger Sportverein muss gehörig auf der Hut sein.

Fehlende Abstimmung. Während die Marzer-Kicker im Hintergrund über das 3:0 jubeln, herrschte beim SV Güssing Ernüchterung. Martin Kroboth (r.) und Philipp Lang (Nr. 13) konnten es nicht fassen. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Das war gar nichts. Viele, die mit dem SV Güssing sympathisieren, werden das ähnlich sehen. Vor allem, wenn man den Vergleich zum ersten Heimauftritt gegen St. Margarethen zieht. Dort agierte man bissig, aggressiv und spielerisch intakter.
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Natürlich ist Marz ein anderes Kaliber, aber auch die waren durchaus schlagbar. Unerklärliche Fehler prägten das Bild. Obmann Martin Muik: „Sobald wir ein Gegentor kassieren, werfen wir unser Konzept über den Haufen.“

„Jeder Punkt wäre ein gewonnener Zähler“

Vergessen darf man auch nicht, dass mit Mark Horvath und Manuel Bauer zwei wichtige Stützen fehlten. Vor allem Horvath ging in der Defensive, laut Muik, extrem ab: „Den brauchen wir wie einen Bissen Brot.“ Und auch Bauer fehlte mit seiner technischen Klasse, Bälle zu halten. „Diese Fixpunkte können wir nicht ersetzen“, so Muik.

Fraglich, ob diese beiden am Wochenende in Draßburg wieder einsatzfähig sind. „Wir müssen die Trainingseinheiten abwarten“, meint Trainer Thomas Hergovits, der den Gegner so einschätzt: „Die sind natürlich extrem stark. Jeden Punkt, den wir dort mitnehmen könnten, wäre ein gewonnener Zähler.“

Obmann Muik baut auf die gute Serie im Mittelburgenland: „Wir haben dort fast immer gut ausgesehen, aber es wird verdammt schwer. Dennoch erwarte ich eine Reaktion der Mannschaft.“