Erstellt am 18. April 2012, 00:00

Die Luft wird immer dünner. ABSTIEGSK(R)AMPF / Der ASK Kohfidisch steht weiter vor einem direkten Abstieg in die 2. Liga. Jetzt schlägt der Sportliche Leiter Alarm und kritisiert die auswärtigen Spieler.

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Wieder verloren. Nach der 0:2-Niederlage gegen Jennersdorf kehrte in Kohfidisch Ernüchterung ein, nach dem man sich in den letzten Wochen auf dem richtigen Weg wähnte.

Vor allem kämpferisch hielt man gegen den Aufsteiger nicht Stand, war man zumeist nur zweiter Sieger. Jetzt schlägt der Sportliche Leiter Josef Balaskovits, Alarm: „Wir hätten Jennersdorf viel härter bearbeiten müssen. Anscheinend besitzen wir diese Tugend nicht.“

Ob vor allem ein Sechser im Mittelfeld fehle, der zumindest das gegnerische Spiel zerstören könne, fragte die BVZ. Balaskovits antwortete: „Es fehlt nicht nur ein Sechser. Es fehlt die Einstellung, die es in unserer Situation braucht. In Schönheit bestehen geht nicht. Auch früher waren wir oft im Abstiegskampf. Da hatten wir aber Persönlichkeiten, die sich zerrissen und den Gegner 90 Minuten bearbeitet haben.“

Auch die beiden ausländischen Neuzugänge Dakovic und Csordas stehen in der Kritik, Balaskovits: „Das war ein Alibikick für den Abstiegskampf. Sie müssen jetzt unseren Fans zeigen, dass sie gewillt sind, über 90 Minuten Fußball zu spielen. Gegen Draßburg dürfen wir nicht wieder die Lämmchen abgeben und uns abschlachten lassen. Wir spielen voll auf Sieg, egal wie.“