Erstellt am 01. Dezember 2010, 00:00

Die Mini-Chance lebt noch.

GOLF /  Uli Weinhandl schied bei der „Tourschool Stage 2“ aus, kann aber den Sprung auf die Challenge Tour noch erreichen.

 |  NOEN

VON DANIEL FENZ

Zehn gute Golfrunden bei der Qualifying School der European Tour trennten den Oberwarter Uli Weinhandl sowie Thomas Feyrsinger, Roland Steiner und Florian Prägant von einer möglichen Tourkarte für die European Tour. Vorerst galt es, mit dem besten Viertel der Stage-2-Qualifikanten den Einzug ins Finale zu sichern, wofür Markus Brier bereits fix qualifiziert ist.

Feyrsinger startete in Spanien mit dem Turnier in Costa Ballenga (Jerez), Prägant in Arcos Gardens (Jerez) und Weinhandl mit Steiner in Hacienda del Alamo (Murcia). Die mit rund 300 Spielern auf vier Plätzen in Südspanien ausgetragene „Stage 2“ ist eine brutal schwere Auslese. Im Vorjahr schaffte Bernd Wiesberger den Aufstieg ins Finale. Mit Wiegele und Wiesberger hatten vor diesem Turnier bereits zwei Österreicher ihr Spielrecht auf der European Tour 2011 abgesichert.

Weinhandl: „Ergebnis ist  eine große Enttäuschung“

Der Oberwarter Uli Weinhandl wird beim Finalturnier jedoch nicht mehr dabei sein. Er hätte eine Par-Runde benötigt, um zumindest ein Stechen um den letzten Aufstiegsplatz zu erreichen. Doch der Südburgenländer lieferte zum Abschluss mit der 76 seine schwächste Turnierrunde und verpasste als 39. bei „Even Par“ klar das große Ziel.

Eine kleine Hoffnung bleibt noch auf den Aufstieg – zumindest in die Challenge Tour. Es müssten aus den Top Fünf der Alps Tour zwei Kollegen im Torschool-Finale erfolgreich spielen. Denn nur dann könnte Weinhandl über diesen Weg in Europas „Zweier-Liga“ nachrücken.

„Dieses Ergebnis ist eine große Enttäuschung für mich. Das muss ich erst verdauen. Vielleicht kann ich nach einigen Tagen klarer sehen und dann muss ich mich auf die kommende Saison konzentrieren“, sagte der Oberwarter Uli Weinhandl.

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