Erstellt am 25. März 2015, 09:31

von Patrick Bauer

Die Sorgenkinder aus dem „Lafnitztal“. Weder Rudersdorf noch Kaltenbrunn kamen gut aus den Startlöchern. Jetzt fordern die Verantwortlichen Besserung.

In der Pflicht. Kaltenbrunns Defensivakteur Jürgen Schabhüttl (Foto) und Rudersdorfs Flügelflitzer Michael Hölzl müssen zulegen. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Zwei Traditionsklubs in der Krise: Der USV Rudersdorf, die weiter auf den ersten Erfolg in der Rückrunde warten und der SV Deutsch Kaltenbrunn, die zumindest auswärts in Buchschachen voll punkteten, hinken ihren Erwartungen hinterher. Vor allem die beiden Pleiten auf heimischer Wiese setzen den Verantwortlichen zu.

Kaltenbrunner Pech mit viermal Aluminium

Während in Kaltenbrunn vor allem die Chancenverwertung nach dem 0:3 gegen Rechnitz mit vier (!) Aluminiumtreffern vor der Pause bemängelt wurde, haderte man in Rudersdorf nach dem 3:4 vom Wochenende mit der eigenen Darbietung.

So sagte der Sportliche Leiter Klaus Pumm: „Nur ein Punkt aus drei Spielen ist ganz einfach ein schlechter Start.“ Jetzt geht es nach Rechnitz. Pumm weiter: „Eine beinharte Geschichte. Einige müssen sich jetzt am Riemen reißen, zulegen und zumindest punkten.“

Abschlüsse sollen trainiert werden

Was für Rudersdorf gilt, gilt auch für den Nachbarn aus Kaltenbrunn. Auswärtsspiel beim Letzten aus Stinatz. Irgendwie ein Pflichtsieg und dennoch hat Trainer Martin Sitzwohl Respekt: „Die sind nicht so schlecht, wie sie in der Tabelle stehen.“

Noch vermehrter will der Chefcoach in dieser Woche Abschlüsse trainieren, um seinen Kickern Erfolgserlebnisse zu vermitteln: „Wir dürfen aber auch die Defensive nicht vernachlässigen. Klar ist, dass derzeit alle am Hadern sind.“

Ob auch am Wochenende noch Katzenjammer im „Lafnitztal“ herrscht? Es liegt an den Spielern, für den Umschwung zu sorgen.