Erstellt am 18. September 2013, 00:00

„Die haben ähnliche Probleme wie wir“. Südderby / Vor der Saison wohl als Spitzenspiel eingeschätzt, geht es nun für Jennersdorf und Stinatz im Derby um einiges.

Derbyfight. Für den ASKÖ Stinatz und Marc Seper (r.) geht es am Freitagabend zum Derby nach Jennersdorf. Ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer
Von Patrick Bauer

JENNERSDORF - STINATZ, FREITAG, 19.30 UHR. Der Start verlief schleppend. Sowohl in der Bezirkshauptstadt, als auch in Stinatz will es in der neuen Saison noch nicht so wirklich zu laufen beginnen. Auch wenn beide mit einem Erfolgserlebnis zum Derby bitten. Jennersdorf siegte in Draßburg mit 4:1 und Stinatz trotzte dem Tabellenführer aus Parndorf ein 0:0 ab. Jetzt folgt das Aufeinandertreffen.

„Das wird ein ganz wichtiger Kick“, meint Stinatz Manager Andreas Stipsits und auch sein Pendant, Jennersdorf Obmann Manfred Deutsch, pflichtet ihm bei: „Eigentlich hatte ich Stinatz ganz vorne auf der Rechnung, aber sie haben ein paar Verletzte zu beklagen. Generell müssen wir jetzt aber endlich auch einmal zu Hause gewinnen.“

Jennersdorf verzichtet auf Dreierkette

Spannend dürfte sein, wie die beiden Teams beginnen werden. In Jennersdorf könnte Mathias Pfeifer nach seinen beiden Treffern in die Startelf rücken. Philipp Mayer und Stefan Deutsch sind natürlich immer Kandidaten. Eine Dreierkette wie in Draßburg in Halbzeit zwei praktiziert, schließt Trainer Joachim Poandl aber aus. „Das war der Situation geschuldet. Wir brauchten einen zusätzlichen Mann im Mittelfeld.“

Stinatz-Trainer Robert Wiedner will ähnlich aggressiv auftreten wie gegen Parndorf, auch wenn der den Gegner als sehr stark einstuft: „Ich hatte Jennersdorf definitiv auf der Rechnung, aber sie haben scheinbar ähnliche Probleme wie wir. Wir brauchen eine hohe Laufbereitschaft.“ In Stinatz überlegt man die Elf auf drei, vier Positionen zu verändern. Bei Jennersdorf fällt Kapitän Patrick Sinkovics gesperrt aus.