Erstellt am 04. Mai 2016, 05:04

von Patrick Bauer

Doppelrunde als Woche der Wahrheit?. Zwei Südschlager, Spitzenspiele und harter Abstiegskampf: Das bringt uns die englische Woche in der BVZ Burgenlandliga, wo schon einige Entscheidungen fallen könnten.

Alles drin. Der SV Neuberg mit Szabolcs Pal (Bild) empfängt im Südschlager den SC Pinkafeld.  |  NOEN, Sigi Prader/Bauer

SV Eberau. Irgendwie ist beim SV Eberau der Wurm drin. Natürlich wäre es vermessen von Patrick Kraller und Kollegen einen Durchmarsch zum Titel zu fordern, aber die letzten Ergebnisse passten nicht immer. Jetzt geht es in der Doppelrunde erst nach Horitschon und dann nach Stegersbach. „Horitschon ist eine Wundertüte“, so Trainer Klaus Guger, der zumindest im ersten Spiel des „Dopplers“ auf Kevin Zinkl (verletzt) und Nik Wukitsevits (gesperrt) verzichten muss. Diese könnten in Stegersbach zurückkehren.

SV Eltendorf. Geht da noch was für die Eltendorfer in der Meisterfrage? Viel wird vom morgigen Spitzenspiel in Purbach abhängen, wo Matthias Novak und Co. an die zweite Halbzeit gegen Stegersbach anknüpfen müssen. Dennoch: Die Rückrunde ist mit 16 Punkten bis dato schon richtig stark.

SV Neuberg. Beruhigter als noch zuletzt kann der SV Neuberg in die Doppelrunde gehen. Nach dem 3:2 über Deutschkreutz herrschte Erleichterung, denn im „Projekt Klassenerhalt“ sieht es schon richtig gut aus. Den Sack endgültig zumachen könnte man mit einem Sieg gegen Pinkafeld oder dann am Sonntag in Klingenbach. Trainer Andi Konrad, der auf Jan Stipsits und Ernst Janits verzichten muss, dazu: „Es sieht ganz gut aus, aber gerettet sind wir noch nicht.“

SC Pinkafeld. Es bleibt fraglich, wie Trainer Thomas Pratl seine Mannen gegen Neuberg auf die Wiese schicken wird. Sicher zurück kehrt zumindest Anze Kosnik, während Dominik Luif, Florian Prochazka, Michi Pahr und Stefan Bundschuh wohl fehlen. Also wieder mit Kerschbaumer und Posch? Der Coach: „Das werden wir sehen. Neuberg wird sicher ein Duell auf Augenhöhe, wo wir alles abrufen müssen.“

SV Stegersbach. Der SV Stegersbach braucht Punkte, und zwar schnell. Vor allem das Duell mit Nachzügler Neudörfl, die nur vier Punkte hinter Michi Thek und Co. rangieren, ist von extremer Bedeutung. Das weiß auch Interimstrainer Helmut Siderits, der Stefan Wessely und Daniel Siegl wegen Sperren vorgeben muss: „Wir müssen versuchen, unsere spielerische Linie durchzuziehen.“

UFC Jennersdorf. Die vermeintlich schwierigste Auslosung in der Doppelrunde erwischte der UFC Jennersdorf. Diese treten am heutigen Mittwoch in St. Margarethen an, während am Samstag die Prüfung Parndorf II lautet. Trainer Joachim Poandl: „Wir schauen nur mehr auf uns, werden taktisch diszipliniert auftreten und dann muss der Gegner, egal wie er heißen mag, erst Lösungen finden.“ Zurück in den Kader kehren Michi Wagner, Joze Benko und Manuel Köppel, die zuletzt gesperrt fehlten.