Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Drei Elfer nicht gegeben. 1. KLASSE A SÜD / Bad Tatzmannsdorfs Trainer Ernst Bürger ist sauer auf die Schirileistung, dennoch gewann man 2:1.

VON MARKUS GYAKY

Bad Tatzmannsdorfs Trainer Ernst Bürger war nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung, obwohl seine Elf gewonnen hat. „Eigentlich müsste man Protest einlegen“, so Trainer Ernst Brüger. Der Cheftrainer wollte während des Spieles drei Elfmeter gesehen haben. Zwei Mal wurde Uwe Schermann im Strafraum niedergerissen. Die Pfeife von Schiedsrichter Yavuz Buran blieb aber stumm. „Ich habe mich absichtlich zurückgehalten, um keine Hektik ins Spiel zu bringen, zumal ich ja auch wusste, dass Schiedsrichter-Beobachter Günther Benkö anwesend ist“, sagte Bürger und fügte an: „Soviel will aber gesagt sein. In dieser Saison hätte man uns neun Elfmeter zusprechen müssen. Bekommen haben wir aber nur einen.“

Auch der Ausschluss  von Hajdu nicht gerecht

Weiters war Bürger über den Ausschluss von Roland Hajdu nicht erfreut: „Die Gelb-Rote Karte von Fülöp geht ganz klar in Ordnung. Da gibt es wohl keine Diskussion. Die erste Gelbe an Roland Hajdu war auch klar. Aber als Hajdu einen Einwurf schnell ausführen wollte, stoppte ihn der Schiri, weil ein Spieler auf dem Boden war. Dabei lag dieser außerhalb neben dem Torpfosten. Kein Grund nicht weiterzuspielen. Hajdu kritisierte verständlicherweise die Entscheidung und dafür gab es Gelb-Rot wegen Kritik. Mir fehlt da ein wenig Fingerspitzengefühl, eine Verwarnung hätte es da auch getan. Der Schiri hat eigentlich gut gepfiffen, aber diese groben Fehlentscheidungen in wichtigen, spielentscheidenden Situationen machen den Schiri für mich zu einem schwachen Spielleiter.“