Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Drei Wochen Pause: Rhythmus in Gefahr?. BASKETBALL / Nach Sieg gegen Wels Zeit zur Regeneration. Vernard Hollins bleibt bei den Gunners, Johnson vor Comeback?

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„Beeindruckend.“ Wenn Gunners-Manager Andreas Leitner nach einem Spiel ein derart starkes Wort über die Leistung des Teams in den Mund nimmt, will das schon was heißen. Und tatsächlich dominierte der regierende Meister den Tabellenzweiten aus Wels nach Belieben und fügte den Oberösterreichern die erste Niederlage nach vier Siegen zu. „Das war eine sehr gute Leistung der gesamten Mannschaft, den Tabellenzweiten muss man erst einmal so beherrschwen, wie wir es getan haben“, lobte Leitner vor allem das Teamplay. Wels wirkte völlig von der Rolle und hatte vor allem mit der gut organisierten Defense der Oberwarter einige Probleme.

Nächstes Heimspiel  erst am 19. Februar

Dass das nächste Heimspiel erst am 19. Februar (!) stattfindet, hat für Leitner positive und negative Seiten: „Einerseits ist die Pause gut, um uns auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vorzubereiten, Energie zu tanken und an taktischen Feinheiten zu arbeiten. Andererseits ist es aber auch schlecht, weil wir gerade jetzt einen guten Rhythmus gefunden und die letzten fünf Spiele gewonnen haben.“ Nur Tabellenführer Klosterneuburg hat mit zehn Siegen in Folgen derzeit eine längere Siegesserie als der regierende Meister aus Oberwart.

Die Pause soll einerseits genutzt werden, um Esmir Rizvic noch besser ins Team zu integrieren – und andererseits die Rückkehr von Jason Johnson vorzubereiten. „Wir werden einige Testspiele absolvieren, damit Johnson wieder Spielpraxis bekommt“, sagt Leitner. Der Langzeitverletzte sollte in „absehbarer Zeit“ wieder mit dem Training beginnen können.

Vernard Hollins bleibt  bei den Gunners

Fix ist, dass US-Allrounder Vernard Hollins bis Saisonende bei den Gunners bleiben wird. „Dank zusätzlicher Sponsoren müssen wir nicht aus dem Vertrag aussteigen und können ihn bis zum Saisonende weiter verpflichten“, freut sich Leitner. Ob sich im Kader der Gunners noch etwas ändern wird, hängt von Johnsons Genesung ab. Die Transferzeit endet nach dem Grunddurchgang am 12. Februar, danach dürfen heuer erstmals keine Spieler mehr ausgetauscht werden – die noch in der vergangenen Saison angewandte „Schlüsselspielerregelung“ gibt es nicht mehr. „Theoretisch können wir bis dahin noch reagieren“, sagt Leitner. „Aber ob sich etwas tut, müssen wir abwarten. Im Grunde hängt alles daran, ob Johnson wieder fit wird oder nicht.“

Lukas Linzer trug seinen Teil zum Sieg gegen Wels bei: Die Gunners brillieren plötzlich wieder mit tollem Team-Basketball.