Erstellt am 11. Juni 2013, 09:09

Dritter Platz könnte gehalten werden. Erfolg im ersten Jahr / Die Oberwarter können zwar in der letzten Runde nicht mehr eingreifen, doch ein Top-Resultat ist sicher.

Erster Sieg in der Bundesliga. Oberwarts Uwe Hofstädter gewann sein Spiel in zwei Sätzen.  |  NOEN
Von Daniel Fenz

2. BUNDESLIGA HERREN; OBERWART - WIENER PARKCLUB 7:2. In der achten und vorletzten Runde der 2. Bundesliga traten beide Mannschaften nicht in stärkster Besetzung an. Bei den Oberwartern verzichtete das Team auf das Antreten der Top-Spieler Kamil Capkovic und Wolfgang Schranz. Clemens Weinhandl musste verletzungsbedingt zusehen.

Hofstädter feierte Sieg in der Bundesliga 

Die ersten Einzelpartien der Oberwarter verliefen sehr überzeugend. Als Nummer zwei gesetzt, hatte Jan Riha mit seinem Wiener Konkurrenten Markus Kanellos weniger Mühe als erwartet und gewann ebenso sicher in zwei Sätzen. Dasselbe gelang auch Christopher Prutsch gegen Christoph Hauser und Radek Kuchynka gegen Lukas Langer. Seinen ersten Sieg auf Bundesliga-Ebene feierte erfreulicherweise Uwe Hofstädter. Er besiegte Christian Mortsch in zwei überzeugenden Sätzen. Schwerer als erwartet tat sich wiederum Ladi Svarc im Spiel der Nummer Eins gegen Marc Pichler. Vor allem im ersten Satz hatte er seine Mühe. Er entschied ihn aber am Ende nach einem 1:5-Rückstand noch mit 7:6 für sich. Mit einem sicheren zweiten Satz sorgte Svarc für den beruhigenden 5:0-Zwischenstand. Den einzigen Single-Punkt für die Wiener holte „Evergreen“ Bernhard Pils gegen Oberwarts Mannschaftsführer Klaus Kojnek. Damit war auch das letzte Spiel der Saison für Oberwart bereits vor den Doppelspielen entschieden.

Stolz auf die Leistung der Mannschaft 

Zwei sichere Doppelsiege bedeutenden schlussendlich den 7:2-Erfolg und weitere drei Punkte für die Tabelle. In der neunten und letzten Runde ist Oberwart spielfrei. Sollte es zu keiner Überraschung in Kärnten kommen, – Tabellenführer Spittal/Drau empfängt den Viertplatzierten Bergheim – werden die Oberwarter das erste Jahr in der 2. Bundesliga auf dem dritten Platz beenden. „Darauf hatten wir zwar gehofft, aber nicht damit gerechnet. Wir sind froh und auch stolz auf unsere Leistung im ersten Jahr der 2. Bundesliga“, resümierte Clemens Weinhandl zufrieden.