Erstellt am 07. Dezember 2011, 00:00

Dubai fällt ins Wasser. GOLF / Bernd Wiesbergers Traum vom Finale in Dubai geht nicht in Erfüllung. Zu durchwachsen war das Turnier in Hongkong.

VON DANIEL FENZ

Beim Oberwarter Bernd Wiesberger riss genauso wie bei Kollege Martin Wiegele am Wochenende der Faden. Zwar fanden beide im Zuge des allerletzten Turniers auf der European Tour noch die Chance vor, sich für das „Dubai World Championship“ zu qualifizieren. Doch diese Chance blieb ungenützt. Wiesberger verlor die Präzision mit den Eisen, Wiegele kämpfte mit einem schmerzenden Bein.

Während der Südburgenländer am Samstag den Abwärtstrend noch ausbügelte, fielen in der Schlussrunde zu wenige Birdies. Am Ende landete er auf dem 42. Rang. „Ich erwischte noch einen guten Start in die zweite Runde. Doch dann kam der Einbruch“, meinte Bernd Wiesberger enttäuscht. Dennoch kann er auf ein beeindruckendes Jahr zurückblicken. Auf seiner zweiten European-Tour-Saison startet der 26-Jährige vor allem in der zweiten Hälfte richtig durch.

Viel hat für den großen  Erfolg nicht mehr gefehlt

Zwei zweite Ränge beim „South African Open“ und dem „Johnnie Walker Championship“, einmal Vierter bei der „Irish Open“ und Fünfter beim Heimspiel in Österreich lauten die Resultate des heurigen Jahres. Viel hat jedenfalls nicht auf die Top-60 im „Race to Dubai“ und auf den ersten Sieg auf der „großen“ Tour gefehlt.

Uli Weinhandl und Neudaubergs Robin Goger starteten hingegen bei der Tourschool Stage II in Las Colinas. Weinhandl sicherte sich mit Rang acht den Einzug ins Finalturnier. Der Oberwarter kam zum ersten Mal in der Tourschool bogeyfrei über die Runde. Im Gegenzug reichten ihm zwei Birdies, um mit der 69 eine weitere solide Runde zu drehen. Weinhandl, der Routinier unter den Schülern, öffnet sich damit weit die Tür zur European Tour. Der einzige Amateur unter den österreichischen Tourschülern, Robin Goger, notierte in El Valle die 77, die seinen Rückstand weiter anwachsen ließ. „Ich habe sicher nicht mein bestes Spiel gezeigt, aber gelernt, wie man solche Plätze spielen muss“, resümierte Goger.

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