Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Duell abseits des Platzes. U14 SÜD B / Der Nachwuchs spielt Fußball – auf Trainer- Ebene lautet das Match Ewald Konrad gegen Josef Kreitzer.

Klare Angelegenheit: Neuberg setzte sich gegen das ABS-Team klar mit 19:0 durch. D. FENZ  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

ABS IIIC - NEUBERG IA 0:19. Gute Freunde werden Josef Kreitzer und Ewald Konrad – die beiden Betreuer der ABS IIIC und Neuberg IA – wohl nicht mehr. Das lässt sich aufgrund der Kommentare nach dem Spiel leicht heraushören. Doch der Reihe nach.

Kreitzer: „Für mich ist das  einfach total respektlos“

 

Neuberg zog in der U14 seine zweite Mannschaft zurück (die BVZ berichtete), Josef Kreitzer war die Konstellation ohnehin ein Dorn im Auge: „Neuberg hätte nur zwei Mannschaften in der U14 gehabt, um zu variieren beziehungsweise fix um den Landesmeistertitel mitspielen zu können.“ Nach dem 0:19 ließ Kreitzer seinem Unmut dann freien Lauf: „Neuberg war nach dem Spiel einfach unfassbar. Im Match volle Pulle Coaching auf ‚Haut rein, lasst ihnen keine Chance, macht sie fertig‘. Und nach dem Spiel: ,Voll sportlich wertlos, die gehören doch aus dem Bewerb genommen.' Das ist für mich für den Fußball, so wie ich ihn kennengelernt habe und versuche an die Spieler und Eltern weiterzuvermitteln, einfach eine Schande, total respektlos.“

Konrad: „Er sollte auf  sich selbst schauen“

 

Der SV Neuberg und besonders Ewald Konrad wollten diese Anschuldigungen freilich nicht auf sich ruhen lassen. Konrad: „Der Grund, warum die zweite Mannschaft zurück genommen wurde, liegt klar auf der Hand. Sie war einfach zu schwach. Es ist jedoch geplant, dass sie im Frühjahr wieder spielen wird.“ Diesen Aspekt bestätigte übrigens auch Klaus Weber vom BFV: „Konrad hat gesehen, dass es derzeit mit diesen wenigen Spielern keinen Sinn macht, es war die beste Lösung.“

Auf Kreitzer selbst ist der Neuberger jedenfalls nicht gut zu sprechen: „Er sollte auf sich selbst schauen, denn in der ABS wird genau das gemacht, was er uns vorwirft – jedoch nicht stimmt. Wenn jemand im Glashaus sitzt, sollte er also nicht mit Steinen werfen.“