Erstellt am 15. Mai 2013, 00:00

Duell der Gegensätze. Aufstieg geschafft / Dank toller Defensivleistung ziehen die Redwell Gunners mit 69:64-Sieg gegen die Dukes ins Finale ein.

Grenzenloser Jubel. Darnell Gant (l.) und Headcoach Tom Johnson feierten nach dem Sieg gemeinsam mit den Gunners-Fans. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics

Was war das für ein Krimi in der Halbfinaleserie der Basketball-Bundesliga zwischen Oberwart und Klosterneuburg. Sowohl Spiel vier als auch Spiel fünf stand am Ende auf Messers Schneide – doch jeweils mit den Gunners als verdienten Sieger.

„Das ist der Verdienst von Tom Johnson“

Ausschlaggebend für den Einzug ins Finale war definitiv die tolle Defensivleistung. Die Niederösterreicher bissen sich bei ihren Angriffen regelrecht die Zähne aus, die beiden Topscorer Christoph Nagler und Curtis Bobb kamen kaum zur Geltung. „Das ist vor allem der Verdienst von Headcoach Tom Johnson“, lobte Manager Andreas Leitner im Gespräch mit der BVZ. „Er hat die Mannschaft perfekt auf den jeweiligen Gegner eingestellt und ausgezeichnete Arbeit geleistet.“ Dieses Anerkennung seines Managers gibt Johnson aber postwendend an seine Mannschaft zurück: „Die Jungs haben außergewöhnlich gut gespielt und sind in den Play offs zu einer richtig eingeschworenen Truppe geworden, die Chemie in der Mannschaft passt“, sucht der gebürtige Kanadier nach einer Erklärung für den Aufstieg ins Finale.

Und plötzlich drängt sich ein Vergleich zur Meistersaison 2010/2011 auf: Auch damals zogen die Gunners erst durch einen Sieg im fünften Spiel gegen Traiskirchen ins Finale ein. Und auch heuer wartet ein Gegner, der eigentlich Favorit ist. „Wir können Wien biegen“, ist Leitner überzeugt. „Wer den regierenden Meister zu Hause schlägt, der ist auch stark genug, um die mit Stars gespickte Mannschaft aus Wien zu schlagen.“