Erstellt am 30. September 2015, 10:37

von Daniel Fenz

Duell der Verfolger. Unterschützens Trainer Florian Hotwagner fordert nach der 0:2-Niederlage in Mühlgraben jetzt Wiedergutmachung.

Wer geht als Sieger vom Platz? St. Martin (l., Kapitäns Kapitän Christian Prem) steht derzeit zwei Punkte vor Unterschützen. (r., Alex Jose De Paula). Jetzt geht es gegeneinander und beide wollen den Anschluss an Grafenschachen wahren. Foto: Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz

UNTERSCHÜTZEN - ST. MARTIN; SAMSTAG, 15 UHR: Trainer Florian Hotwagner war mit der Leistung seiner Kicker am Wochenende (siehe Seiten 72 und 73 der dieswöchigen BVZ-Printausgabe) gar nicht zufrieden: „Ich glaube, gegen St. Martin muss sich jeder an der Nase nehmen. Die Spieler müssen wissen, dass sie nicht mehr so auftreten können.“

Damit setzt er seine kickende Zunft bewusst unter Druck, um die tolle Ausgangsposition nicht gleich wieder abzugeben. Hotwagner machte aber auch ein mentales Problem aus: „Vielleicht haben wir Mühlgraben unterschätzt. Wir müssen runterkommen und einsehen, dass ein Sieg nur möglich ist, wenn die Spieler mit 100 Prozent bei der Sache sind.“

St. Martin fehlen wohl sechs wichtige Spieler

Jetzt folgt das Verfolgerduell mit St. Martin, die beständig gute Ergebnisse liefern und sich im Spitzenfeld der Liga etablierten. Ein Unterschätzen wird es da nicht geben. Das dürfen sich die Unterschützener aber auch gar nicht erlauben.

Unterdessen hat man in St. Martin ganz andere Probleme. Trainer Ramadan Dvorani gehen nämlich schön langsam die Spieler aus. „Unter der Woche fehlten gleich sechs oder sieben Spieler. Ich hoffe, dass diese bis zum Wochenende fit sind und auflaufen können“, so der Coach.

So steht etwa über den Einsatz von Matija Kolar ein Fragezeichen, wie bei einigen weiteren wichtigen Kräften. Dennoch wagte Dvorani einen Blick auf‘s Spitzenspiel: „Ich bin vorsichtig, hoffe aber schon, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können.“