Erstellt am 27. Oktober 2010, 00:00

Ebenbürtige Kontrahenten. VORSCHAU / Güssing empfängt am Samstag den SV Neuberg, der trotz langer Verletztenliste bisher sehr fleißig Punkte sammelte.

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VON ANDREAS KOLLER

GÜSSING - NEUBERG, SAMSTAG, 14 UHR: „Wir wollen natürlich unseren Aufwärtstrend fortsetzen“, gibt Güssings Sektionsleiter Thomas Toth die Marschrichtung für das Derby gegen den SV Neuberg vor. Die Hausherren dürften bei dem Lokalderby komplett sein, anders die Gäste.

Vagner kommt auf die  Neuberger Verletztenliste
Zu den Verletzten Ramon Kulovits und Matthias Novak gesellte sich bei Neuberg der Brasil-Kroate Vagner Cruz De Souza dazu. Er hat sich in der Vorwoche beim Derby gegen Oberwart die Schulter ausgerenkt und dabei eine Bänderverletzung davongetragen. „Er wird im Herbst wahrscheinlich nicht mehr spielen können“, trauert Neubergs Obmann Martin Konrad um den Flügelflitzer. „Mit diesen vielen Ausfällen müssen wir halt andere Tugenden zeigen“, erwartet sich Konrad eine kampf- und einsatzfreudige Neuberger Mannschaft. „Das wird entscheidend sein, denn von der Qualität der Mannschaften ist ein ähnliches Potenzial vorhanden.“

Güssings Sektionsleiter Toth sieht Neuberg trotz der Ausfälle als eine „Spitzenmannschaft“: „Man braucht sich nur die Tabelle anzuschauen, die stehen zurecht so weit vorne. Es wird sicher wieder ein sehr, sehr schwieriges Spiel.“ Besonders viel Aufmerksamkeit wird im Vorfeld wieder Güssings Stürmer Vedran Pecanic geschenkt, der 14 der 18 Güssinger Tore erzielt hat. Konrad: „Unsere Stärke lag bisher darin, dass wir in der Defensive gut stehen. Ich hoffe, dass wir am Samstag auch Pecanic aus dem Spiel nehmen können.“