Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

Ein Boom wie nie zuvor. 2. LIGA SÜD / Hohe Zuseherzahlen, Fanklubs, die für tolle Stimmung sorgen und ein Dreikampf beleben die 2. Liga Süd.

Choreo beim Derby. Die „Wildboars“ aus Pinkafeld in Wiesfleck vor knapp zwei Wochen. In der 2. Liga gibt es Zuseherzahlen, von denen eine Liga höher oft nur geträumt wird.BAUER  |  NOEN
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VON PATRICK BAUER

Zum dritten Mal, alleine im Frühjahr, kratzte ein 2. Liga-Match knapp an der 1.000-Zusehermarke. Faszinierend, wie der Aufstiegskampf die Leute auf den Sportplatz bringt. So sorgt beim SC Pinkafeld der Fanklub „Wildboars“ für tolle Stimmung – mit Fahnen, Banner und Liedern. Aber auch die Fans aus Wiesfleck, Buchschachen oder Eberau stehen dem in nichts nach. „So haben wir das noch nicht gehabt. Dies ist auch für die Funktionäre ein enormer Aufwand“, sagt Buchschachens Reinhard Ritter, wobei der Verein natürlich vom starken Zustrom profitiert. Auch Pinkafelds Harald Windhaber meint: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich das noch nicht erlebt. Die Meisterschaft ist ungemein attraktiv und eine Werbung für den Fußball.“

Am Wochenende steht der nächste Schlager an: Eberau gegen Pinkafeld. Bei einem Remis hätte Buchschachen die große Chance, es in Kukmirn selbst zu entscheiden. Bei einem Heimsieg kommt es in der letzten Runde zum Showdown in Buchschachen gegen Eberau. Ritter: „Sollte die Konstellation so sein, wären vermutlich noch mehr Zuseher auf dem Platz. Zum dritten Mal hätten wir dann in der Rückrunde ein volles Haus.“ Unter Garantie.