Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Ein Burgenländer als neuer Chefcoach. SNOWBOARD / Das Parallel-Weltcupteam erhielt mit Tom Weninger einen neuen Trainer.

Übergabe: Der Forchtensteiner Tom Weninger (r.) übernahm das Amt als Chefcoach des Parallel-Weltcupteams von Felix Stadler. Es war übrigens keine Überraschung. Christian Galler, Sportlicher Leiter für Snowboard im ÖSV: „Tom arbeitet seit über einem Jahrzehnt sehr erfolgreich im ÖSV. Die Berufung zum Cheftrainer war ein logischer Schritt – bei ihm ist unsere Parallel-Mannschaft in guten Händen.“ Z.V.G./ÖSV  |  NOEN
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Seit der Saison 2001/02 gehört der Forchtensteiner dem Betreuerstab des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) an. Dabei hatte er nicht nur die Snowboardcross-Talente unter seinen Fittichen, sondern arbeitete zuletzt erfolgreich als Spartentrainer mit der Europacup-Gruppe. Der 37-Jährige war maßgeblich daran beteiligt, dass der EC-Gesamtsieg in der Parallel-Wertung seit 2007 insgesamt acht Mal nach Österreich ging.

Nun wurde „Minus“ Weninger, wie er vor allem hierzulande in Anlehnung an seinen Vater Franz (Anm.: ehemaliger Professor am Gymnasium Mattersburg) liebevoll genannt wird, befördert. Tom Weninger folgt Felix Stadler nach und ist ab sofort für das Weltcup-Team (Benjamin Karl, Andreas Prommegger, Sigi Grabner, Marion Kreiner, Claudia Riegler, Julia Dujmovits und Co.) zuständig. Seine Ziele? Höchst ambitioniert: „Das Parallel-Team hat in den vergangenen Jahren großartige Triumphe gefeiert. Im kommenden Winter, in dem ja kein Großereignis auf dem Programm steht, peilen wir den Gewinn des Parallel-Weltcups sowohl bei den Herren als auch bei den Damen an.“