Erstellt am 08. Juni 2011, 00:00

Ein guter Final-Ausflug. TISCHTENNIS / Die Truppe von Obmann Franz Felber wurde auch im heurigen Jahr Dritter beim Finale des Intercups.

Saison mit Erfolg abgeschlossen. Oberwarts Obmann Franz Felber (r.) mit Ivan Vitsek, Karoly Nemeth und Michael Buganyi (v.l.).  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Vorige Woche ging bei Loire Nord in Roanne (Frankreich) das Final-Four des Intercups 2011 über die Bühne. Dafür hatten sich neben dem UTTC Oberwart auch noch Penzugyör SE (Ungarn), Morez Haut Jura und Saint Louis (beide Frankreich) qualifiziert.

Die Felber-Truppe hätte bereits im ersten Spiel gegen Saint Louis mit 3:1 in Führung gehen können, verlor das Spiel jedoch mit 1:4. Gegen Morez Haut Jura setzte es eine knappe 4:3-Niederlage. Damit mussten die Oberwarter im kleinen Finale um Platz drei gegen Penzugyör SE (Ungarn) kämpfen. Die Verteidigung des Ergebnisses vom Vorjahr, Platz drei, war jedoch kein Problem. Die Mannschaft gewann das Spiel gegen die Ungarn souverän mit 4:3.

Franz Felber in seinem ganz persönlichen Resümee über das Final-Four: „Es war eine sehr lange Reise, da ich die 3.500 Kilometer mit dem Vereinsbus bewältigt habe.“ Der Obmann war (anders als seine „fliegenden“ Kollegen) neun Tage unterwegs und verband den sportlichen Ausflug gleich mit ein paar Urlaubstagen.

Felber: „Sportart muss  attraktiver werden“

„Wir sind sehr zufrieden, da es gar nicht absehbar war, dass wir überhaupt den Sprung in das Final-Four schaffen. Denn unsere Mannschaft war im Gegensatz zum Vorjahr geschwächt. Nun schauen wir bereits in die Zukunft, das Finale 2012 wäre ein Hit“, meinte Franz Felber abschließend.

Der Obmann – er wurde am Wochenende übrigens zum Präsidenten des Burgenländischen Tischtennisverbandes wiedergewählt – macht sich bereits Gedanken über die Zukunft und den Nachwuchs. „Nun geht es darum, zu schauen, dass wir die breite Masse ansprechen und wir die Sportart attraktiver machen und damit mehr Sportler zum Tischtennis bringen.“