Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Ein „Hunds-Rennen“. LAUFSPORT / Der Goberlinger Dieter Pratscher wurde zwei Tage vor der Staatsmeisterschaft in Wels angegriffen.

Lief auf Platz sieben. Der Goberlinger Dieter Pratscher beim Lauf in Wels (Oberösterreich).  |  NOEN
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VON DANIEL FENZ

Nach einer langen und doch recht starken Vorbereitungsphase über die Wintermonate – mit Trainingslager in Gran Canaria sowie Stegersbach – wollte der Goberlinger Dieter Pratscher seine gute Form bei den Österreichischen Halbmarathon-Staatsmeisterschaften in Wels testen.

„Leider erhielt mein Optimismus bereits zwei Tage vor dem Rennen einen gehörigen Dämpfer“, so Pratscher. „Beim lockeren Einlaufen am Freitag-Nachmittag wurde ich von einem Dobermann am linken Fuß verletzt.“ Der Goberlinger entkam dem Biss gerade noch, doch der linke Unterschenkel war stark lädiert. Das zeigte sich dann auch während des Rennens.

„Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, bis nach vier Kilometer zum ersten Mal Wadenprobleme im Bereich des verletzten Unterschenkels auftraten und ich relativ früh gezwungen war, das Tempo rauszunehmen.“

Pratscher kämpfte, je länger die Staatsmeisterschaft dauerte, immer wieder mit Wadenkrämpfen im Bereich der beleidigten Stelle. Letztlich kämpfte er sich mit einer Zeit von 1:09,04 Stunden und Platz sieben ins Ziel.

„Aufgrund der Umstände muss ich mit der Zeit und der Platzierung zufrieden sein. Ich weiß aber auch, dass ich eine große Chance gehabt hätte, schneller zu laufen. Jetzt hoffe ich, dass ich fit werde und am 17. April an der Startlinie des Wien-Halbmarathons stehe.“