Erstellt am 22. März 2016, 11:31

von Daniel Fenz

Ein Volleyball-Krimi ohne Happy End. Oberschützens Frauen scheiterten trotz spannendem Schlagabtausch gegen Graz.

Beim Aufwärmen. Die Oberschützener Frauen stimmten Mürzzuschlag zu. So wurde das Spiel verschoben und nur gegen Graz gespielt. Auf dem Foto: Ines Brunner, Alina Jobst, Lena Brunner, Lisa Schrittwieser, Lena Ulreich, Lea Kager (hinten v.l.), Melinda Marth, Hannah Seier, Jana Sedlacek, Alessia Cattaneo und Selina Dollmann (vorne v.l.). Foto: zVg  |  NOEN, zVg

OBERSCHÜTZEN - GRAZ II 2:3. Aus dem geplanten Heimspieldoppel gegen Graz und Mürzzuschlag wurde ein Heimspiel.

Die Wild Volleys stimmten auf Ersuchen von Mürzzuschlag – die Mädchen hatte die Grippewelle massiv erwischt – einer Verlegung des Matches auf die letzte Runde Ende April zu. „Im Nachhinein betrachtet war es kein Nachteil für uns“, meinte Obmann Florian Sedlacek.

Wichtiger Punkt für den geplanten Aufstieg

Das Match gegen Graz entwickelte sich zu einem über zwei Stunden andauernden Krimi, der beiden Seiten alles abverlangte. Die Südburgenländerinnen starteten gut in die Partie und erspielten sich schnell eine 2:0-Satzführung.

Doch schon in diesen Sätzen wurde klar, dass es schwer gegen eine sehr routinierte und ballsichere Mannschaft werden würde. Jeder Punkt musste hart erarbeitet werden. Die Grazerinnen holten auf und gingen im Entscheidungssatz fünf als Sieger vom Platz.

Die Oberschützener Frauen ergatterten so einen wichtigen Punkt für die Tabelle und die Erkenntnis, auch gegen starke Teams konkurrenzfähig zu sein. „Das Rennen um die 1. Gebietsliga bleibt weiterhin spannend“, so Sedlacek.