Erstellt am 30. November 2011, 00:00

Einbruch nach Pause: Jetzt kommt St. Pölten. BASKETBALL / In Wels war für die Gunners nichts zu holen: Sie mussten mit einer 78:62-Packung die Heimreise antreten.

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WELS - OBERWART 78:62. Wie schon vor dem Spiel befürchtet, machte den Oberwart Gunners auswärts gegen Wels die verletzungsbedingte Pause von Kapitän Jason Johnson sehr zu schaffen. Denn die Oberösterreicher gewannen das Spiel vor allem dank ihrer Überlegenheit am Rebound. „Wir haben unzählige freie Würfe vergeben und in der zweiten Hälfte zu viele individuelle Fehler gemacht“, suchte nach dem Spiel auch Headcoach Neno Asceric nach den Gründen für die Pleite.

Rückstand aus drittem  Viertel war unaufholbar

Zwar verlief das Spiel bis zum Seitenwechsel relativ ausgeglichen, doch dem Welser Lauf im dritten Abschnitt hatten die Blau-Weißen nichts entgegen zu setzen. Vor allem Joe Werner war nicht zu stoppen und holte allein 20 (!) Rebounds. Bester Werfer der Gunners war einmal mehr Drake Reed mit 16 Punkten, Joey Shaw bewies mit 15 Zählern seine ansteigende Formkurve.

Jetzt gilt bei den Gunners volle Konzentration auf das Heimspiel am Freitag, dem 2. Dezember, um 19.30 Uhr gegen St. Pölten. Alles andere als ein klarer Erfolg über das Tabellenschlusslicht wäre eine Überraschung. Nach diesem Spiel ist die Hinrunde des Grunddurchgangs bereits beendet. Am 6. Dezember müssen die Gunners dann zum Burgenlandderby zu den bis jetzt zu Hause noch ungeschlagenen Rittern.

„Mit einer so schlechten Wurferfolgsquote kann man kein Spiel gewinnen“, ärgerte sich Headcoach Neno Asceric nach dem Spiel über die schlechte Trefferquote.

PEKOVICS