Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Eine schwierige Pflicht. VORSCHAU / Oberwart bestreitet Nachtragsspiel gegen Wallern ohne Trainer Kurt Riedl. Warnung vor Wallerner (Konter-)Sturm.

SVO-Trainer Kurt Riedl (l.) vertraut seine Mannschaft Thomas Pratl (r.) und Moses Enguelle an. KOLLER  |  NOEN
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VON ANDREAS KOLLER

OBERWART - WALLERN, SAMSTAG, 15 UHR: Im Nachtragsspiel gegen Wallern wird die SV Oberwart von U23-Coach Thomas Pratl und Moses Enguelle betreut, da Trainer Kurt Riedl seit Montag mit seiner Gattin auf Familienbesuch in der Ukraine verweilt. Das soll aber kein Hindernis sein, ist doch die Marschroute ohnehin klar: Ein Sieg soll her, um den Abstand zum Spitzentrio zu verringern.

Mit Wallern erwartet die Sportvereinigung Oberwart ein unangenehmer Gegner, hatte die Riedl-Elf in diesem Herbst mit konterstarken Teams doch schon öfters Probleme. „Jetzt können die Burschen noch einmal beweisen, dass sie aus den Unentschieden gegen defensiv eingestellte Mannschaften etwas gelernt haben“, sagte Trainer Riedl vor seinem Urlaubsantritt. „Wir müssen ruhiger spielen und auf unsere Chance warten. Dann werden wir auch gewinnen.“

Der torgefährliche Wallerner Sturm mit Topscorer Christoph Müllner bereitet Riedl keine Sorgen: „Wir haben es gegen Güssing, Stinatz und Stegersbach geschafft, die gefährlichen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen und wir werden das auch diesmal zustande bringen. Wir müssen versuchen, Konterchancen zu verhindern.“

Der Kader ist zum  Abschluss fast komplett

Am Samstag steht den Hausherren wieder ein größerer Kader zur Verfügung. Akos Kozmor, Kevin Strohmeyer und Josef Balla sollten einsatzfähig sein. Im Sturm dürfte das Trainerteam wieder auf Thomas Herrklotz neben Marc Farkas vertrauen. Riedl: „Kozmor ist zwar auf dem Weg zurück, aber ich werde im Angriff voraussichtlich nichts ändern, damit Thomas Herrklotz seine Leistung bestätigen kann.“