Erstellt am 11. November 2015, 04:12

von Daniel Fenz

Eine Tennishalle mehr. Seit voriger Woche wird wieder Tennis gespielt. Auch die Mannschaftsmeisterschaft kann ausgetragen werden.

Vermehrte Nutzung. Im Südburgenland ist man froh darüber, dass die Tennishalle wieder benutzt werden darf - das soll für mehr Schwung sorgen.  |  NOEN, zVg/Fenz

Die Verhandlungen zwischen dem Eigentümer (der WSF-Gruppe) und der Stadt Güssing dauerten lange. Nachdem der Kunstrasenplatz und die Tennishalle geschlossen worden waren, sind beide nun wieder für die Vereine zugänglich – die BVZ berichtete:



Vor allem beim Tennisverband ist man über diese Lösung sehr erfreut. Nachdem in Bad Tatzmannsdorf im Reiter-Resort aufgrund der Nachfrage Platzmangel herrscht, kann in Güssing wieder die Mannschafts-Meisterschaft ausgetragen werden.

„Die Situation war sehr dramatisch“

„Für uns als Tennisverband ist es wichtig, dass es diese Halle gibt. Ich finde es super, dass sie für die Vereine und Meisterschaften endlich zugänglich ist. Gleichzeitig wünsche ich dem Betreiber gutes Gelingen und wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft“, so der burgenländische Tennisverbands-Boss Günter Kurz.

Sein Vizepräsident und Kassier des Verbandes sowie Obmann des UTC Oberwart, Klaus Kojnek, meint zur Wiedereröffnung: „Die Situation war sehr dramatisch, da es die Halle in Pinkafeld nicht mehr gibt. Ich sehe es als sehr positiv. Es werden jetzt wieder mehr Vereine auch bei der Winter-Mannschaftsmeisterschaft mitspielen.“

Für Güssings Obmann Manfred Hofer ist es auch eine große Erleichterung. „Wir durften als Verein die Halle nicht nutzen. Einzig das Jugendtraining der Tennisschule Rosenkranz wurde zugelassen. So konnte zumindest das Training für den Nachwuchs im Winter vor Ort fortgesetzt werden.“

Nun arbeitet er mit seinen Funktionärskollegen daran, um ein Paket für die Tennis-Freunde zu schnüren. „Wir sind mit den Verantwortlichen in Verhandlungen und hoffen, dass es bald eine Jahreskarte gibt. So könnte es wieder gesteigerten Tennis-Betrieb in Güssing geben.“