Erstellt am 13. Juni 2012, 00:00

Einspruch als reine Formsache. 2. KLASSE B SÜD / Der SV Kirchfidisch legt gegen die Neuaustragung des Mühlgraben-Spiels Protest ein, um die Saison endlich zu beenden.

Jetzt steht also der Meister fest und wie nicht anders zu erwarten, hat sich der SV Mühlgraben die Krone im Titelrennen gesichert. Im Vorfeld hatte der SV Mühlgraben gegen das Kirchfidisch Spiel Protest beim BFV eingelet, weil Spielertrainer Borut Gerencer nach einer Schwalbe keine Gelbe Karte bekommen hat. Das war Grund genug für den Beglaubigungsausschuss des BFV, eine Neuaustragung zu fordern. Das große Fragezeichen am vermutlichen Ende der Meisterschaft bleibt aber, ob das Spiel wie in erster Instanz entschieden, neu ausgetragen oder ob in zweiter Instanz das eigentliche Ergebnis, ein 4:3-Sieg für Kirchfidisch, beglaubigt wird. Entscheiden muss dies der Protestausschuss des BFV.

Kirchfidisch hofft auf  die zweite Instanz

Der Einspruch, den der SV Kirchfidisch beim BFV einreichte, wird voraussichtlich am Freitag behandelt. „Wir haben eine grandiose Saison gespielt und haben keine Lust, die kurze Pause mit dem Warten auf einen Termin für die Neuaustragung zu verbringen. Es ist einfach lächerlich, dass wir uns mit so einer Formsache abquälen müssen“, meint Obmann Georg Posch. Mühlgraben sieht sich als verdienter Meister und begründet den Protest folgendermaßen: „Es gab in den Spielen, die wir verloren haben, Ungerechtigkeiten und das konnten wir nicht auf uns sitzen lassen. Jetzt ist es egal, ob es eine Neuaustragung gibt, weil den Titel haben wir“, meint Obmannstellvertreter Rudi Roposa. Auf die Frage, ob bei einer Neuaustragung alle Stammspielern beginnen würden, meint Roposa: „Wir würden den jungen die Chance geben, denn es geht um nichts mehr.“