Erstellt am 26. November 2014, 11:20

von Patrick Bauer

Gludovatz: „Trainer oder nicht Trainer“. Hartnäckig hielt sich zuletzt das Gerücht, dass Paul Gludovatz Richtung Eltendorf abwandern könnte. Das verneinte er.

Bleibt - vorerst. Nur wenn sich etwas wirklich Interessantes für Paul Gludovatz auftun würde, würde er Eberau verlassen. Eltendorf ist das (derzeit) nicht. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Sportlicher Leiter in Eltendorf solle Paul Gludovatz werden und an seiner Stelle der Ex-Oberwarter Klaus Guger übernehmen.

Diese Konstellation verbreitete sich in der vergangenen Woche und erreichte ihren Höhepunkt bei den abschließenden Spielen der Hinrunde auf den verschiedenen Sportplätzen im Süden. Am Ende war die ganze „Aufregung“ umsonst.

Zitat aus Shakespeare als große Verneinung

Sowohl aus Eltendorf, wo Pressesprecher Sigi Prader meinte: „Die typischen Dinge, die in jeder Übertrittszeit aufkommen“, als auch aus Eberau wurde diese Vorgehensweise sofort dementiert. Paul Gludovatz sagte: „Mich haben schon einige Leute darauf angesprochen, aber irgendwo Sportlicher Leiter zu werden, ist nicht mein Bestreben. Trainer oder nicht Trainer, das ist hier die Frage.“

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Diesen eigens interpretierten Satz aus Shakespeares „Hamlet“ zitierte der Übungsleiter und schoss nach: „Ich kann es nicht oft genug betonen, dass ich in Eberau zwar ein Übergangstrainer bin, der die Verantwortung im sportlichen Bereich trägt, aber sich auch um die Strukturen des Vereins kümmert. Sollte sich etwas wirklich Attraktives für mich ergeben, kann es jederzeit sein, dass ich Eberau verlasse. Es gibt dann aber interne Lösungen – Mario Bauer, Ede und Tihamer Lukacs – die meine Position ohne Weiteres übernehmen können.“

Heißt im Klartext, dass Paul Gludovatz weiter Chefcoach bleibt und auch die Planungen für die Rückrunde rund um den BVZ-Burgenlandligisten mit voran treibt. „Ich helfe dem Verein und er hilft mir und so bleibt es jetzt auch, bis sich vielleicht irgendwann etwas wirklich Interessantes ergibt.“