Erstellt am 03. August 2011, 00:00

Endlich ein Großer. 2. KLASSE A SÜD / Beim SV Mischendorf freut man sich auf die Cup-Partie gegen Pinkafeld. Erinnerungen werden wach.

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VON PATRICK BAUER

Es ist schon eine Weile her, dass man in Mischendorf einen großen Gegner zu einem Pflichtspiel empfangen durfte. In der Abstiegssaison 2007/08 aus der 2. Liga war dies das letzte Mal der Fall. Jetzt kommt Pinkafeld zum Cup-Duell gegen Mischendorf.

An und für sich haben wir gute Erinnerungen an Pinkafeld, erzählt Trainer Andreas Brunner. In der Abstiegssaison startete Mischendorf eigentlich perfekt in die Runde. Zu Beginn siegte man dreimal, war sogar Tabellenführer, keine Anzeichen für einen Abstieg. Selbst nach neun Runden war noch keine direkte Abstiegsgefahr zu erkennen - man stand auf Platz sieben. Als man sich zum ersten Saisonspiel in Runde 15 auswärts in Pinkafeld begegnete, siegte Mischendorf mit 2:1. Nicht zu verstehen ist der Absturz, der in der Rückrunde folgte. Nur mehr sieben Punkte holte Mischendorf im Frühjahr. Einen der sieben Zähler konnte man Pinkafeld beim 2:2 abknöpfen. Der letzte Eindruck sollte also ein positiver sein. In Pinkafeld hat man den Gegner ein wenig aus den Augen verloren, wie Sektionsleiter Harald Windhaber zugibt: Um ehrlich zu sein, ich kenne den Gegner gar nicht mehr wirklich. Ich habe von ihnen schon lange nichts mehr gesehen. Zumindest der Trainer Andreas Brunner will dies wieder ändern: Es gibt in der letzten Klasse nur ein Ziel. Egal wie schlecht die Strukturreform für uns eigentlich ist (Anm. Mischendorf bevorzugte ein anderes Modell), aber ich will nicht in der letzten Klasse spielen.

Einer, der dabei helfen soll bald wieder in höheren Ligen zu kicken ist Florian Sulyok, der nach einem Kreuzbandriss vor seinem Comeback steht, Brunner dazu: Ein Jahr Matchpraxis fehlt ihm. Wir werden ihn behutsam aufbauen, aber es ist möglich, dass er sogar starten wird. Vielleicht gelingt den Mischendorfern eine Sensation, damit man auch in Pinkafeld wieder auf Mischendorf schaut.

Gute Zeiten. Beim letzten Duell gegen Pinkafeld war die Welt für Mischendorf und Sascha Dergovits (l.) noch in Ordnung.

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