Erstellt am 27. Juli 2011, 00:00

Es war sicher keine leichte Entscheidung. 2. KLASSE A SÜD / Christian Osztovits schnürt nach einem Jahr in Litzelsdorf jetzt wieder in Unterwart seine Kickstiefel.

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VON PATRICK BAUER

Seit der Mittelfeldspieler vor einem Jahr den Schritt nach Litzelsdorf wagte, ist einiges passiert in Unterwart. Osztovits verließ den Verein als Vizemeister, Ronald Gabler war noch Trainer und einige seiner Mitspieler aus der jetzigen Stammelf kennen Oszto gar nicht mehr. Dennoch entschied sich Osztovits für Unterwart: Es war sicher keine leichte Entscheidung für mich, sagt der Neu-Unterwarter, der sich der schwierigen Situation bewusst ist: Es wird Zeit brauchen, etwas Neues aufzubauen.

In Litzelsdorf verlief die Saison nicht wirklich optimal, auch wenn Osztovits sagt: Es war tadellos in Litzelsdorf. Die Gründe für den doch unbefriedigten Tabellenplatz der Rosenkranz-Elf schildert der Allrounder so: Von den zwei Kroaten, die im Herbst bei uns gespielt haben, ist uns einer den ganzen Herbst ausgefallen. In der Winterpause wurde ein neuer Ungar geholt, der nach drei Spielen wieder weg musste. Wir haben ein Jahr praktisch nur mit einem Legionär gespielt. Auch war es das zweite Jahr in der 1. Klasse, einige hatten vielleicht einen Durchhänger. Aber es kämpfen sowieso alle Vereine.

Nicht nur Unterwart war  an Osztovits interessiert

Warum sich Osztovits, an dem einige andere Vereine wie Kemeten interessiert waren, doch für seinen Ex-Klub entschied, erklärt er so: Die Fahrerei nach Litzelsdorf war nicht gerade angenehm. Ich wollte einfach wieder fix spielen. Sein Sportlicher Leiter Fredi Szabo sagt zum Transfer: Wir haben ihn zwei Mal kontaktiert und er wollte zu uns zurück. Das Saisonziel zu definieren, fällt Osztovits schwer, aber wir wollen uns schon im Mittelfeld positionieren, auch wen der Kader nicht der größte ist.

Getestet wurde in dieser Woche auch in Unterwart: Gegen Schachendorf verlor man nach guter Leistung mit 4:5, gegen Sulz setzte es eine 2:9-Klatsche für die Lengyel-Mannen.

Zu den Testspielen meint Fredi Szabo: Gegen Schachendorf war es eigentlich ein sehr gutes Spiel. Nur sind wir am Ende ein wenig weggebrochen. Die hohe Niederlage gegen Sulz wollte Szabo auf keinen Fall überbewerten: Wir haben ohne Tormann gespielt. Seinen Torriecher stellte der neue Offensiv-Akteur Szabolcs Major unter Beweis, der am Wochenende drei Treffer markierte.