Erstellt am 27. November 2013, 23:59

von Daniel Fenz

Ex-Trainer fühlt sich „betrogen“. Coach Didi Steurer hatte sich eine gute Struktur aufgebaut. Jetzt musste er gehen.

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Von Daniel Fenz

Die Causa Didi Steurer begann bereits in der Vorwoche (die BVZ berichtete). Nachdem sich der ASKÖ Rotenturm von Spielern wie Martin Kroboth getrennt hatte, musste nun auch der Trainer gehen.

„Wir haben uns von Didi Steurer getrennt, mehr möchte ich dazu nicht sagen“, lautete der Kommentar von Obmann Roman Takacs. Er meinte abschließend: „Wir bedanken uns bei Didi Steurer für die Leistung im Jahr 2013. Er ist ein toller Trainer. Wir wünschen ihm und den Spielern, die uns verlassen haben, alles Gute für die Zukunft.“ Dass die Trennung in beiderseitigem Einvernehmen erfolgte, sieht aber nur der Obmann so. „Ich weiß bis heute eigentlich nicht, warum ich entlassen wurde. Ich hatte drei Wünsche gefordert. Das waren Menschlichkeit, Fairness und Kommunikation. Jetzt wurde ich um den Titel betrogen.“ Dem Ex-Trainer wurde vom Verein per Telefon mitgeteilt, dass er nicht mehr Coach sei. Während Rotenturm bereits mit neuen Kandidaten verhandelt, hatte auch Steurer schon seine erste Traineranfrage.

„Ich stürze mich aber nicht gleich wieder irgendwo rein. Ich übe das Traineramt gerne aus. Da muss aber alles passen, ich werde mir jetzt das Umfeld der interessanten Vereine noch viel genauer ansehen.“